planqc und ihre neutralen Atome

Shownotes

Wir sprechen mit Dr. Alexander Glätzle, Mitgründer und Geschäftsführer von planqc, über Quantencomputer mit neutralen Atomen – und darüber, warum diese Technologie gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt. Wie lassen sich Tausende Qubits skalieren, wann könnten Quantencomputer industrielle Probleme besser lösen als klassische Rechner, und welche Anwendungen sind denkbar – von neuen Materialien bis zur Wirkstoffforschung? Außerdem geht es um den Weg vom Forschungslabor zum Produkt, Europas Finanzierungslücken und den globalen Wettbewerb. Eine Folge über technologische Chancen, offene Fragen und die Menschen, die den Quantencomputer in die Industrie bringen wollen.

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00:00:05: Hallo liebe Zuhörer, willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcastes Quanten in der Industrie.

00:00:11: Mein Name ist Robert Weber und mir in Linz zugeschaltet sitzt der

00:00:15: Johannes Kofler.

00:00:16: Schöne Grüße aus Linz.

00:00:18: Johannes wir sind wieder on track.

00:00:19: Wir haben jetzt ein bisschen Sommerpause gehabt aber jetzt haben wir wieder einige Aufnahmen vor uns liegen.

00:00:25: Und was hast du im Sommerferien gemacht?

00:00:26: Hast Du etwas mit Quanten gemacht?

00:00:27: Johannes

00:00:29: Naja, die Lehrveranstaltungsfreizeit ist dann dazu da dass man umso mehr mit der Forschung vorankommt aber es war auch Urlaub dabei.

00:00:37: Okay sehr schön!

00:00:38: Gleiche Frage geht an unseren Gast.

00:00:40: Hallo Alex willkommen schöne Grüße nach München.

00:00:43: Ja hallo freut mich selber euch im Podcast zu sein.

00:00:45: Bist du noch im Urlaub oder fährst du noch in den Urlaub?

00:00:48: Oder machst Du was mit Quanten?

00:00:50: Wir sind voll beschäftigt mit Blank.

00:00:52: diesen Sommer gab's nur wenige Tage Urlaub Aber vielleicht dann im Herbst noch eine Woche.

00:00:57: Okay, perfekt.

00:00:58: Wir sind gerade schon beim Thema Plank!

00:01:00: Wir haben uns nämlich gefragt wie spricht man eigentlich euer Unternehmen aus?

00:01:03: Das hast du jetzt perfekt gelöst.

00:01:05: Bevor wir in das Thema rein starten stelle ich doch ganz kurz den Zuhörern und Zuhören in zwei drei Sätzen vor und dann brechen über Plank.

00:01:14: Ja gerne von der Ausbildung her theoretischer Kantenphysiker haben wir in Innsbruck bei Peter Zoller studiert und promoviert nach Stationen in Oxford und Singapur, dann aber zu einer Unternehmensberatung gewechselt dort ganz andere Themen bearbeitet.

00:01:30: Große Softwareprojekte mit Blockchain, Distributed Lecture-Themen.

00:01:35: Und ja seit Jahrzehntausend zwanzundzwanzig jetzt eine der Mitgründer und Geschäftsführer von Blank.

00:01:41: wir bauen Quantencomputer, Quantenkomputer mit neutralen Atomen.

00:01:45: also wenn man es in einem Satz zusammenfasst theoretischer Physiker, der irgendwann mal Entrepreneur geworden ist und da seine neue Begeisterung gefunden hat.

00:01:54: Wie schwer fällt das einem Physiker entrepreneur zu werden?

00:01:59: Ich glaube es muss ein bisschen in den Genen liegen!

00:02:01: Mich hat von Anfang an immer gekitzelt nicht nur publizieren und wissenschaftlich zu arbeiten sondern auch die Frage Wann wird das nützlich?

00:02:10: Wie wird es nützlich?

00:02:12: und so habe ich eigentlich während meinem Doktorat schon bei Summers Cools, bei Bootcams zu Entrepreneurship mitgemacht.

00:02:18: Ganz wichtig war damals dieses IECD vom Hermann Hauser.

00:02:23: Da habe ich nicht nur eben den Heimenhauser, Gründer von ARM kennengelernt der dann auch Blank vom ersten Tag an begleitet hat als Investor und Boardmember.

00:02:31: Es sind auch Markus Wagner einen der Serien-Interpreneurs aus Wien, der so ein Großteil der letzten zehn Jahre in Palo Alto gelebt hat um da ist das Ganze bei mir bisschen entstanden.

00:02:43: die Schwierigkeit ist glaube ich auch ganz stark kommunikativ Und das unterschätzen viele Leute als Wissenschaftler.

00:02:52: Gerade auf der Uni ist man gewohnt und es schätze ich auch sehr, sehr bescheiden aber dafür sehr exakt zu kommunizieren.

00:03:01: Den ersten großen Bank hat's dann gegeben wo wir drauf gekommen sind.

00:03:05: so verstehen uns Investoren nicht.

00:03:07: Das ist meistens die erste Bank.

00:03:09: Genau wie begeisterst du einen Investor mit deiner Idee?

00:03:13: Mit einer Zukunftsvision So dass wenn dich deine Ex-Kollegen oder Uni-Professoren dann in so einem Podcast jetzt hören, die dich nicht komplett aufgeben und sagen der ist durchgeknallt.

00:03:25: Und diese Gradwanderung... Das zu lernen, das war sicher die größte Herausforderung vom Physiker zum Endebündner.

00:03:32: Das bewertet sich jetzt der Johannes?

00:03:34: Der ist ja nicht die Hände über den Kopf zusammenschlägt jetzt!

00:03:37: Nein nein wir unsere Zielgruppe sind ja auch nicht Profisoren und Wissenschaftler sondern ein Beitrestpublikum.

00:03:45: also wir hoffen die zu begeistern.

00:03:47: Lass uns da eintauchen.

00:03:48: Also für den Bau von Quantencomputern gibt es verschiedene physikalische Ansätze.

00:03:53: Ein weitverbreiteter besteht darin die Quantenbits durch Ionen, also elektrisch gelagene Atome zu repräsentieren.

00:03:59: Dazu hatten wir den Thomas Monst in der ja sicher auch von Alpine Quantum Technologies in Innsbruck schon so Gast genau ein weiterer Kandidat im Superleitende Schalkreise.

00:04:09: für die hat es den letzten Physiknobelbars gegeben.

00:04:12: diesen Ansatz verfolgen Google IBM und viele weitere.

00:04:16: Ein dritter Ansatz sind Quantencomputer mit Lichtteichen, den sogenannten Vertonen.

00:04:21: und der vierte prominente Ansatz sind eben neutrale Atome, mit denen ihr euch beschäftigt bei Gelenk.

00:04:27: Und gerade bei neutralen Atomen habe zumindest ich, aber ich glaube viele das Gefühl dass die in den letzten Jahren eine enorme quasi technologische Auffalljagd angetreten haben also dieses Pferd im Rennen.

00:04:40: Könntest du unseren Hörer nur so bitte kurz erklären wie Quantencomputer funktionieren, was genau sind denn da die Quantenpits?

00:04:49: Wie werden sie gesteuert?

00:04:51: und dann vielleicht ein paar Vor- oder Nachteile oder Unterschiede zu den anderen Architekturen.

00:04:57: Kann ich gerne machen und ich glaube wir können in Österreich sehr stolz drauf sein.

00:05:00: Die Idee für einen neutraler Quantencomputer übrigens auch für den jungen Quantenkomputer kommt aus Innsbruck, kommt von Peter Zoller und seinen damaligen Mitarbeiter, Nicknasses Irak Dieter Jagsch und weiteren.

00:05:15: Wir haben den ersten Blueprint vorgeschlagen, wie so ein Quantencomputer mit Ionen funktionieren könnte.

00:05:23: Indem man die elektromagnetische Abstoßung dieser geladenen Atome ausnützt und die Vibrationen erzeugt über diese Vibrationen im Kristallgitter dann Wechselwirkungen und Informationen übertragen kann.

00:05:36: Hat aber damals schon erkannt, dass diese Quantenkomputer extrem langsam sind?

00:05:43: extrem langsam deswegen, weil ich Informationen über Bewegungsfreiheit gerade übertragen muss.

00:05:50: Also praktisch wie Koalitionen zwischen Millionen und hat dann ein paar Jahre später eine weitere ganz wichtige Publikation für dieses Feld geschrieben mit dem Titel FastQuantumGates also schnelle Quanten-Operationen um.

00:06:05: die Idee dahinter war eben das was wir heute als Neutralatomquantencomputer bezeichnen.

00:06:11: Das heißt Ähnlich wie bei Jonen verwenden wir, ich würde jetzt überspitzt sagen echte Cubits.

00:06:17: Cubids created by nature, wie man so schön sagt also ein Hyterbiomatom das selbe Isotope.

00:06:24: was wir verwenden ist ja exakt baugleich dass die Definition von einem Isotop egal ob man das auf der Erde findet oder auf dem Mond das heißt wir müssen es nicht künstlich herstellen.

00:06:34: Das ist ein Vorteil, den auch die jungenkanten Computer haben.

00:06:37: Der unterscheidet uns stark zum Beispiel von superleitenden Cubits.

00:06:41: Superleitende Cubits sind wirklich künstlich hergestellte Halbleiter-Substrate, die runterkühlen muss und sich dann fast am absoluten Temperaturnockpunkt annähernd wie einen Cubid verhalten aber eben keine echten Cubids sind.

00:06:56: Und der Vorteil von neutral Atomen ist jetzt eben dass diese Atome sehr gute Quanteneigenschaften haben.

00:07:05: Und ein Vergleich, der sich hier immer lohnt ist auf die Atomuhr zu schauen.

00:07:10: Die wenigsten von uns wissen das.

00:07:12: jedes Mal wenn sie Google Maps oder Apple Maps am Handy verwenden sind da Atomuhren dahinter die Aufsatelliten um die Erde kreisen.

00:07:21: Das heißt GPS basiert auf einen der genauesten Zeitmessungen und die genaueste Zeitmesserung die die Menschheit jemals erschaffen hat ist über Atomruhen Eine ganz ähnliche oder fast die gleiche Technologie, wie wir jetzt im Quantencomputer verwenden.

00:07:37: Wir verwenden einzelne Atome um dort Informationen abzuspeichern, Null- oder Eins.

00:07:43: Man kann sich das in so einem planetaren Atommodell aus der Schule noch keinen zuvorstellen.

00:07:49: Man hat einen Atomkern als Protonen Neutronen und die internen Elektronenschalen und außenrum... kreisen dann die Valenz-Elektronen.

00:07:57: Es können ein, zwei oder mehrere sein und abhängig davon ob dieses Valenz Elektron jetzt sich rechts rum oder links rum um sich selber dreht also wie die Erde sich um ihre Bahn, um die Sonne auch um seine eigene Achse dreht so kann sich ja auch ein Elektron um seine eigenen Achse treten.

00:08:13: da entsteht ein Spin, da entstehen kleines Magnetfeld und jetzt abhängigt davon ob sich es rechts oder links herumdreht hat dieses Elektron dann ein bisschen unterschiedlicher Energieniveaus und die nützen wir aus, zum sagen das eine deiner Zustand ist Null der andere Zustand des Eins.

00:08:28: Und das Schöne ist wie können die extrem gut präparieren und manipulieren?

00:08:34: indem dass wir mit gepulsten Laserstrahlen mit genau der richtigen Frequenz diesen Atome anleuchten, dass diese gepulssten Laserstahl genau die richtige Energie übertragen um die Elektronen von eben diesem Zustand Null auf eins umzuschalten oder andersrum.

00:08:51: Und gibt es, glaubst du für alle Ansätze ein Markt?

00:08:54: Oder glaubst Du einer setzt sich durch?

00:08:57: Das ist eine spannende Frage.

00:08:59: also erstens mal hättet mir vor einem Jahr eingeladen hätte ich wahrscheinlich gesagt das Rennen ist noch offen und genau wie du bei der Einleitung gesagt hast es gibt verschiedene Motoritäten.

00:09:09: Wahrscheinlich gibts Horses for courses Outcome.

00:09:12: wir werden rausfinden wer ist wo besser.

00:09:15: mittlerweile glaube gibt es aber schon eine Industriekonvergenz, also gerade in den letzten zwölf Monaten die ganz stark zu Neutralatomen geht.

00:09:25: Und das bestätigen auch die großen Industriegeganten jetzt zum Beispiel wie Google oder Microsoft, die alle im letzten Jahr angekündigt haben und nun auch neutralatom Quantencomputer zu bauen.

00:09:36: Das finde ich schon beeindruckend weil Google hat jetzt die letzten zehn Jahre wahrscheinlich Milliarden in super leitende Cubits investiert und sagen jetzt, wow, neutraler Nummer.

00:09:46: Das ist eine junge Disziplin die isst sowas von auf der Überholspur.

00:09:50: Die haben jetzt die wichtigsten Kenngrößen vom Quantencomputer anzahlerologischen Cubits

00:09:55: usw.,

00:09:57: alle anderen Plattformen übertroffen und da müssen wir rein.

00:10:00: Da müssen wir auch mithalten.

00:10:01: das könnte einer der großen Brexit Technologien sein.

00:10:04: Wie einfach ist es zu switch'n für einen Google wahrscheinlich?

00:10:08: Ist es ein monitäres Thema?

00:10:10: oder wie einfach ist das zu switch'?

00:10:13: Also von Superleiten Cubits auf Neutralatome zu rutschen ist das heißt komplett neues Labor, alles Neues erlämt.

00:10:22: Das sind weder die Personen, die im Labor stehen ausdauschbar noch die Laborinfrastruktur.

00:10:27: Das eine passiert auf Halbleiterprozessen, Kryogenik, Kühltechniken, Mikrowellenansteuerung und bei neutralatomen geht es darum Wie fange ich und kontrolliere ich einzelne Atome in einer Vakuumkammer?

00:10:40: Wie manipuliere ich die mit Optiken, mit Lesern?

00:10:43: Das ist auch schon im Studium ein komplett anderes Ausbildungsprofil.

00:10:48: Wie sieht es bei Neutralatomen mit der Skalierbarkeit aus?

00:10:51: wie viele Quantenbitt habt ihr derzeit und wie ist eure Roadmap für die Zukunft?

00:10:58: Es ist eine super Frage.

00:10:59: gerade da sind Neutralatome eine der vielversprechenden Technologien Weil unsere Cubits einzelne Atome sind, diese Atome alle identisch sind weil wir sie sehr leicht in Lichtfeldern, in sogenannten optischen Gittern fangen können haben.

00:11:18: Wir zusammen mit dem Max Blankensood für Quantenoptik und der Ludwig Maximilian Universität im München bereits Arrays gebaut, Cubit Arrays mit mehreren Zehntausend.

00:11:28: das heißt Wir wissen heute auch, wir haben IP wie wir perspektivisch zu hunderttausenden vielleicht sogar eine Million Cubits in einem Device in einer Vakuumkammer kommen und das ist ein ganz entscheidender Vorteil.

00:11:43: Das ist es natürlich noch kein fertiger Quantenbüte.

00:11:45: muss man jetzt fairerweise zusagen dieses Array aus zehntausend Cubids dass sie nicht alle Cubids als einzeln ansprechbar?

00:11:53: Aber es zeigt zumindest, dass wir einen Haken machen können bei einer ganz wichtigen KBI von Quantencomputer und dieses Skalierung.

00:12:01: Wir wissen wie wir in den nächsten Jahren auf zehntausend oder hunderttausend Cubits kommen.

00:12:07: Und jetzt können wir uns voll und ganz auf die eine Herausforderung konzentrieren, die noch übrig bleibt um gute Gatter-Operationen auf diese Cubits zu machen.

00:12:18: Das ist ein strategischer Vorteil weil unser ganzes Know-how, unsere ganze Systeme auf eine KpI fokussieren können.

00:12:26: Wo steht ihr denn jetzt?

00:12:27: Seid Ihr Grundlagenforschung oder zwischen Grundlagen Forschung und Produkt?

00:12:32: wo würdest du euch einsortieren?

00:12:34: Also blank macht keine Grundlagen Forschung.

00:12:37: deswegen haben wir die sehr enge Kooperation mit den Gruppen von Immanuel Bloch, mit Ignasus Irak am MPQ.

00:12:44: Die machen die Grundlagenforschung, die sind da auch Weltklasse.

00:12:48: Wir sichern uns die Resultate über einen IB-Vertrag – wir haben hier exklusive Rechte an der IB zum Beispiel, die im Rahmen von diesen Unikrantenwelleprojekten in der Gruppe vom Warnberg Bloch entstehen.

00:12:59: Damit können wir diese Grundlagen-Forschung kommerzialisieren und darunter scheidet sich ja auch die Aufgabe.

00:13:05: Die Aufgabe von Blank ist ganz klar diese Prototypen aus dem Labor raus in Produkte zu gießen.

00:13:12: Dazu gehört, die einen Rack zu integrieren in ein Standardformfaktor, die kleiner machen, wartungsarmer zu machen, industrierelevante Software dazu zu schreiben so dass da am Ende ein Quantencomputer entsteht.

00:13:26: und jetzt komme ich zu uns an zwei großen Flagship-Projekten der dann eben bei einem DLR oder einem Leib mit Rechenzentrum dann stabil läuft.

00:13:33: Das heißt ihr macht den Fullstack?

00:13:36: Wir bauen Fullstacks Quantenkomputern.

00:13:40: Warum ist diese Vertikal-Integration notwendig?

00:13:43: Ist das der Wettbewerbsvorteil am Ende?

00:13:46: Ich glaube, dass es momentan einfach notwendig ist.

00:13:49: Und wir müssen sie in einen Wettbehörfsvorteile gießen!

00:13:51: Also wir würden mit offenen Armen – mit jedem Partner zusammenarbeiten, der einen Teil von diesem Stack übernimmt.

00:13:59: Momentan ist aber so, dass die Softwarefirmen und die Algorithmenfirmen selbst die Compilerfirmen immer hardwareagnostische Produkte anbieten wollen.

00:14:10: Ich verstehe das auch, am Ende müssen die ihren Investoren natürlich versprechen.

00:14:15: Wir wollen nicht auf eine Modalität setzen und wir machen bei dieser Wette nicht widmen – wir sind der Hardware agnostisch!

00:14:22: Aber im Ende ist die harte Arbeit und da wo Innovationen entsteht genau diesen Software-Layer oder diese Produkte auf unsere Hardware anzupassen.

00:14:32: Ich würde salopp sagen, wir bräuchten da Partner, die sich einfach die Hände Dreckig machen und sagen, wir wollen die Blank Hardware verstehen bis runter zum Q-Bit.

00:14:42: Und dann in engem Co-Design die Software dazu entwickeln.

00:14:46: Und nachdem es so jemanden nicht gibt oder nur ganz wenige müssen wir notgetrunken das alle selber machen.

00:14:54: Wir sind da auch extrem gut.

00:14:55: Das ist der Wettbewerbsvorte den du ansprichst.

00:14:58: Und das ist glaube ich auch das Unterscheidungskriterium.

00:15:00: am Ende wenn du Standardprodukte aneinander knüpft wirst du nie Weltklasse sein, sondern du musst jede Komponente im Code sein miteinander abstimmen und optimieren.

00:15:12: Und das ist ein unglaublich spannendes Ping-Bong!

00:15:14: Das heißt... Die Software-Entwickler, die Algorithmenentwickler lernen extrem viel von den Hardware-Entwiclern.

00:15:20: Weil sie sehen, was es möglich ist und wo es momentan die Grenzen sind.

00:15:24: Wie kann ich die ausreizen?

00:15:26: Und umgekehrt profitiert von der Algorithmeentwicklung, weil sie Designentscheidungen langfristig besser planen können und wissen, was den Algorithmengwandenanwendungen in den nächsten Jahren wahrscheinlich zusätzlich noch brauchen würden!

00:15:41: Das ist jetzt Stand jetzt.

00:15:43: Glaubst du, dass es auch in der Zukunft zu sein wird?

00:15:45: Dass man Full-Stack braucht?

00:15:47: Also mit Prognosen in die Zukunft sind wir schwierig.

00:15:49: Ich glaube, die nächsten fünf Jahre wird das das Erfolgsrezept sein.

00:15:53: Wir sind momentan – das muss man sich ja auch vor Augen halten – wir sind noch beim Vergleich mit klassischen Computern weit vor dem Mikroprozessor.

00:16:02: und Viele der Standardisierung, viele der Weltschöpfungsverschiebung von Hardware.

00:16:07: dann zu Software wo Giganten wie Microsoft und so weiter entstanden sind auf dem Operating System.

00:16:14: Sind entstanden durch den Microposizer?

00:16:16: Durch standardisierte APIs wo plötzlich Hardware als Commodity wurde.

00:16:20: ob ich die von Intel AMD oder anderen kauf war dann eher nebensächlich und die Software läuft auf allen.

00:16:26: da sind wir noch nicht.

00:16:27: es gibt diese Standards noch nicht.

00:16:29: wenn's die in fünf Jahren mal gibt Dann kann gut sein, dass sich die Wertschöpfungskette dann Richtung Software verschiebt und das so ein Fullstack-Modell nicht der ideale Punkt ist.

00:16:40: Wir sind da aber vorbereitet!

00:16:41: Unser ganzer Stack is Plug and Play.

00:16:43: also wenn morgen ein genialer Softwareplayer kommt wir könnten den einfach integrieren.

00:16:49: Seht ihr euch bei zukünftigen Anwendungen mit neutralen Atomen vor allem im Bereich der Quantensimulation oder auch wirklich große programmierbare Shore Algorithmus implementierende Quantenkomputer?

00:17:03: Und wenn Quantenssimulation welche Probleme aus Physik, Chemie oder kombinatorische Optimierung dienen euch da als Motivator.

00:17:15: Also wir haben da intern eine Meinung dazu, aber am Ende haben wir auch eine sehr breite Kundenbasis und am Ende geht es darum mit Kunden zusammen Probleme zu identifizieren wo A. der Kunde heute anstellt, wo einen Computational Bain hat und dann herausfinden ob Konntencomputer hier einen Mehrwert liefern kann.

00:17:35: Computer werden nicht alle Probleme besser lösen.

00:17:38: Das heißt, wo ist dieser Vorteil glasklar auf dem Tisch?

00:17:42: Das ist aus meiner Sicht überall da, wo Quantenphysik bereits im Problem drin entsteckt.

00:17:47: Also wenn ich verstehen möchte wie ein Molekül an einen Andersmolekul dockt sprich Chemie oder auch Pharma zum Beispiel in der Wirkstoffforschung Da werden Quantenkomputer ganz klar einen Mehrwert bieten.

00:18:04: Bei Schor, du hast es angesprochen.

00:18:06: Schor ist einer der ersten Algorithmen oder vielleicht der erste Algorithmus, den exponentiellen Speed-Up versprochen hat.

00:18:14: Da geht's um Verschlüsselungbrechen.

00:18:17: Den haben wir auch auf der Robemap wie wahrscheinlich jedes andere Kantencomputing Startup weil er so gut zum Benchmarken geht.

00:18:26: und wenn da kannst du einfach Jatchi Bidi fragen oder Fikibedia nachschauen Da findet man die Daten, wie lang braucht der beste Supercomputer für RSA?

00:18:36: fünffender zwölf oder zwanzig achtundvierzig?

00:18:39: Und da kannst du glasklar sagen, den habe ich geschlagen.

00:18:42: Oder den hab' ich nicht geschlagen und das ist bei vielen anderen Problemen vielleicht nicht so der Fall wo immer noch eine Grauzone ist oder man liest dann zwei Wochen später Dann hat er nächster klassischer Sauer das doch geschafft und es doch besser wie ein Computer.

00:18:56: Die dritte Klasse, die du angesprochen hast sind Optimierungsprobleme, da sehen wir auch ganz intensiv dran mit verschiedensten Kunden.

00:19:04: Da ist jetzt von der mathematischen Seite eigentlich noch viel mehr Grauzone, ob Quantenkomputer überhaupt hier eine Mehrwert liefern ermarkt und die Problemklassen sind aber so unglaublich groß.

00:19:19: Und selbst wenn du ein hundert Milliarden Portfolio von einer Banknummer in Promille verbesserst, dann sind das immer noch ...

00:19:26: Die Märkte der Großzahlen?

00:19:27: Genau.

00:19:28: Da sind wir noch hundert Millionen und es wird wahrscheinlich eine Mehrwert bieten, da sind wir auch ganz tief drinnen.

00:19:34: wirklich mathematischen Proofpoint wenn du jetzt zur akademischen Seite sprichst haben wir da allerdings noch nicht.

00:19:41: Und die Gretchenfrage in wie vielen Jahren ist Deiner oder eurer Meinung nach der Punkt erreicht an dem ein Quantencomputer Ein kommerziell interessantes Problem lösen kann, weil für nicht kommerzielle interessante Probleme ist es schon soweit.

00:19:56: Aber ein kommerzielles interessantes problem lösen können das auf einem klassischen computer nicht gelöst werden könnte.

00:20:02: wie viele Jahre in der zukunft liegt dieser punkt?

00:20:05: also?

00:20:06: ich glaube da ist die die community mittlerweile sehr konvergiert.

00:20:10: Wenn man sich die Roadmaps der großen Firmen anschaut, dann haben die alle bis Ende dieses Jahrzehnts bis zu des neunundzwanzig-dreißig einige hundert logische also Fehler korrigierte QBIT auf der Roadmap und da gibt es auch die ersten spannenden Industrieanwendungsfälle.

00:20:27: Hundertlogische QBits ist sicher so eine Schallmauer wo ein Supercomputer nicht mehr mitteilten kann, wo man nicht darüber diskutieren muss macht man bisschen größer.

00:20:37: oder.

00:20:39: Und da gibt's gerade im Materialforschung, im Optimierungsbereich auch die ersten spannenden Anwendungen.

00:20:46: Also ich glaube es ist nicht mehr so lang.

00:20:49: in den nächsten drei bis vier Jahren haben wir die ersten industrierelevanten Anwendungsfälle wirklich auf dem Kundencomputer demonstriert wo ein klassischer Computer nicht mehr bezeichnen kann.

00:21:00: Kannst du uns mal zwei oder drei konkrete Beispiele nennen was Kunden vielleicht von euch schon mit eurer Technologie tun?

00:21:09: Viele von den Projekten sind öffentlich einsehbar, andere leider nicht.

00:21:13: Nicht nur die wie man sich einsehen darf, die wir uns am meisten interessieren.

00:21:17: Genau muss ich jetzt gerade meine Gedanken bisschen fokussieren.

00:21:21: also mit Airbus und dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zum Beispiel haben wir einen Projekt.

00:21:26: da geht es darum neue Materialien für Tragflügel zu entwickeln von Flugzeugen und zwar ist der mechanisch ziemlich klar was die Verstabilitäten haben müssen was die verbiege Eigenschaften haben müssen, was weniger klares ist.

00:21:41: Wie mache ich diese Tragflügel so leicht wie möglich?

00:21:44: Also, wie krieg' ich dieselben mechanischen Eigenschaft mit deutlich leichteren Materialien, was dann am Ende wieder eine energieeffiziente CO-Einsparung und so weiter

00:21:54: sind?".

00:21:55: Ein anderes Projekt, das wir anschauen, da geht es Richtung Flüchtynamik.

00:21:59: Da sind wir auch Teil eines großen Konsortions.

00:22:01: Das wird geleitet von der Uni Hamburg.

00:22:04: Da geht es darum, zuerst mal Quanten inspirierte aber dann ultimativ auch gatterbasierte Quanteneigorithmen zu entwickeln für Fluiddynamik.

00:22:13: Jetzt die Physiker unter uns kennen Navios-Dogsgleichungen einer da bis heute ungelösten, das glaube ich aus einem Millenniumsproblem um gelösten großen Gleichungen der Physik.

00:22:23: Die löst man aktuell numerisch.

00:22:25: Das ist extrem aufwendig besonders wenn man... Genau, besonders wenn man verschiedene Größenorganen hat.

00:22:31: Also wenn du gleichzeitig laminare Strömungen hast dann turbulente Strömung für große Reynolds-Zahlen.

00:22:38: und das beste Beispiel ist warum gibt es immer noch Windkanäle?

00:22:42: Warum baut man dann militärisierte Objekte in einem Windkanal, baut Sensoren auf diese Objekten und misst so die Strömmung um diese Objektweite?

00:22:50: weil's so schwierig ist diese Strömmungen zu simulieren und Quantencomputer glauben wir können da einen echten Mehrwert bieten.

00:22:58: Du sprichst immer von den Großen.

00:23:00: Und das hört sich immer so an, als ob du dich da so ein bisschen rausnimmst oder so.

00:23:04: Aber wie haltet ihr mit den großen, die du immer ansprichst mit?

00:23:07: Wie schaffst du da sozusagen, die Geschwindigkeit mitzuhalten?

00:23:12: Also erstens mal sorry wenn ich dazu bescheiden klinge aber... Wir stehen da wirklich auf den Schultern vom Gigantengrad mit einem Max-Planck-Institut für Quantenoptik im Hintergrund, mit den lokalen Universitäten.

00:23:23: Da ist in den letzten dreißig Jahren Forschung auf Weltspitze betrieben worden.

00:23:28: Viele der Breakthroughs, auf denen jetzt überhaupt Neutralort und Quantenkomputer möglich sind kommen aus diesen Laboratoryns.

00:23:34: Wir haben einen unglaublichen Talentpool!

00:23:37: Das zweite ist um Quantencomputer zu bauen braucht man ganz bestimmte Supplier, Bier für unsere Neutralatome brauchen die Laser- und Photonikindustrie.

00:23:47: Wir brauchen klassische Optik wir brauchen Vakumtechnologie und alle drei Komponenten bekommen wir von Weltmarktführern nicht nur aus Europa sondern sogar aus München.

00:23:57: also sie sitzen zum Teil Tür an Tür mit uns um beliefern nicht nur uns sondern auch unsere Wettbewerber von USA bis China Und mit denen strategische Partnerschaft zu haben für die nächste Generation zum Beispiel eines Lesersystems oder eines Objektives, das ist echt ein Wettbewerbsvorteil.

00:24:16: Und das Dritte glaube ich ist der politische Wille und wir kritisieren sehr viel auf politischer Ebene.

00:24:23: aber die Kantenkomputing-Milliarde damals von der Angela Merkel Regierung bis jetzt zur Competition der deutschen Bundesregierung sind schon weltweit Projekte oder Fördervorhaben die ganz vorne mitspielen und vernähen profitieren wir natürlich.

00:24:43: Da würde ich gerne einhaken.

00:24:45: zu diesem Thema globaler Wettbewerb und Märkte an den Börsen, sind Quantenfirmen mitunter ja schon mit vielen Milliarden bewertet, IMQ, Quantinum und andere Oratomic ist eine neue Spin-off vom Caltech, die auch Antenkomputer mit neutralen Atomen bauen wollen.

00:25:02: Die haben vor kurzem glaube ich drei Hundert Millionen Dollar in der ersten Finanzierungsrunde bekommen.

00:25:07: Wie blickst du auf dieses sehr dynamische Feld ist es teilweise schon eine Bubble oder gerechtfertige Zukunftshoffnung von all diesen Playern?

00:25:20: und das zweite, was uns noch interessieren wird.

00:25:23: Wie ist die Finanzierungswelt?

00:25:24: Du hast ja schon teilweise angesprochen in Deutschland bzw.

00:25:27: Europa verglichen mit den USA.

00:25:31: Vielleicht fangen wir mit dem letzten Punkt an also die Finanzierung.

00:25:34: Welt in Europa ist sicher nicht so doll da reiten nicht so doll wie in den USA.

00:25:41: Da muss man aber auch genau hinschauen, Europa hat zum Teil mehr Startup-Neugründungen als Amerika.

00:25:48: Wir haben auch tolle Seed oder Series A Investoren die dir die ersten drei Millionen geben oder die ersten zehn Millionen.

00:25:55: Das ist in Europa nicht das Problem.

00:25:57: Das Problem in Europa ist das Skalierungspotenzial.

00:26:01: Also wenn eine Firma und der Schwelle ist jetzt blank gerade Hundert Millionen oder dreihundert Millionen möchte Dann kriegen wir in Europa dieses Geld nicht zusammen und hängen an amerikanischen Investoren, an asiatischen Investore.

00:26:18: Und das führt dann langfristig auch zur Abwanderung zu Börsengängen in diesen Ländern und zur Verschiebung der Wertschöpfungsräte.

00:26:26: Da muss Europa dagegen steuern.

00:26:28: Das Gelab fand, der jetzt von der EU-Kommission beschlossen wurde ist aus meiner Sicht historisch vielleicht das wichtigste Vermächtnis von der Leyen Regierung und der soll genau dieses Bottleneck lösen – die Startups, die unter zweihundert Millionen brauchen, dass auch in Europa bekommen können.

00:26:47: Zu den Belsenkursen firmen wir Ion Q, Candinum haben.

00:26:57: Das ist mit Sicherheit nicht gerechtfertigt, wenn man dann die Bewertungen anschaut von privaten Firmen wie auch blank.

00:27:06: Die zum Teil mehr oder bessere technische Resultate haben und mit einem Bruchteil dieser Bewertung auskommen müssen.

00:27:14: Andererseits sind es auch verschiedene Märkte also An einem öffentlichen Markt, an einen öffentlichen Börse notiert zu sein ist eine andere Dynamik wie am privaten Waldmarkt zu hebeln.

00:27:26: Die größte Sorge die ich da habe und das sieht man ja aus dass eine Firma wie Ion Q praktisch mit einem Fingerschnips Mit der Ankündigung hier einer europäischen Player aufkaufen zu wollen ihre Firmenbewertung um ein zwei Milliarden erhöht.

00:27:40: Nur durch den Marketing Effekt, der ausgelöst wurde an den Börsen.

00:27:44: wenn sie ankündigen würden wir kaufen jetzt zum Beispiel Oxford or Yonix und dann kaufen Sie diese Firma tatsächlich mit einem Scherdiel.

00:27:52: das heißt da fließt fast kein Bargeld sondern da werden nur Shares ausgetauscht und Europa ist eines seiner führenden Kontenkomputingfirmen los.

00:28:03: Diese Gefahr sehe ich.

00:28:05: Da braucht es eine europäische Lösung, weil am Ende ist Quantencomputing... ...eine historische Chance für Europa.

00:28:12: Es gibt kaum eine andere Technologie wie Europa, wo man dann soweit vorne liegt und solche Chancen kommen nicht so oft.

00:28:20: Ich glaube das ist einmalig in unserer Generation dass wir die Möglichkeit haben, so eine diskruktive technische Revolution auch anführen zu können hier in der Europa.

00:28:31: Werdet ihr ja auch schon angefragt oder wie ist das?

00:28:34: Fragen die wir euch auch an!

00:28:36: Möchte ich jetzt nicht kommentieren, aber zum Beispiel mit sogenannten Specs.

00:28:40: Specs sind Transaktionen wo du jetzt nicht klassisch einen IPO machst sondern wo du mit einer Firma, mit einer Hülle zusammen gehst die bereits an der Börse ist die davor aber keine Businesszwecke erfüllt und die nur wartet bis sie das richtige Vehikel findet.

00:28:55: solche Anfragen kriegen wir gerade in den letzten zwölf Monaten auch und also da ist das würde ich als Hype bezeichnen.

00:29:04: Viele Startups, die das jetzt machen, Quanten-Computing-Startups, machen es eigentlich aus Flucht vom privaten Kapitalmarkt.

00:29:11: Weil Sie sehen sie tun sich wahnsinnig schwer hier private Investoren zu überzeugen und glauben an den öffentlichen Märkten ist es leichter.

00:29:20: Für mich fühlt sich das ein bisschen an wie in einen reißenden Fluss zu springen und größterlei Kontrolle abzugeben und dann natürlich kurzfristig sehr viel Geld einzusammeln.

00:29:30: also darf man nicht vergessen auch mit so einer Spektransaktion kriegen die Locker mal dreihundert, vierhundert.

00:29:36: Fünfhundert Millionen Euro frisches Cash auf den Bank-Account und insofern verstehe ich die Strategie weil soll es da ein paar Jahre normalen Fenster geben wo's schwieriger wird mit Fundraising dann haben die natürlich einen spannenden Kapitalbeuster.

00:29:51: langfristig glaube ich ist Quantencomputing noch nicht bereit zum wirklich an der Börse gehandelt werden.

00:29:57: keine von diesen Firmen ist profitabel und das ist glaube ich nicht die idealen Voraussetzung.

00:30:03: Geld ist ja das eine.

00:30:04: Aber wie heiert ihr die richtigen Talente?

00:30:07: Wo sind diese richtigen Talente, was wollen sie?

00:30:11: Wollen die die hohe Bezahlung, wollen die lieber die besonderen Herausforderungen?

00:30:16: mit welchen Themen könnt ihr die überzeugen bei euch anzufangen?

00:30:20: also da bin ich extrem happy.

00:30:22: Die Gründung von blank war so ein Leuchttomeffekt in München und Europa wo wir der ersten fünfzig Mitarbeiter gar nicht suchen mussten.

00:30:34: Die haben uns gefunden und zwar mit wirklich schönen Geschichten, wo Leute die zehn Jahre am Max-Planck-Institut waren und dann irgendwann ihre Karriere aufgegeben haben und in die Industrie gegangen sind.

00:30:45: Johannes,

00:30:45: so eine Chance war für dich!

00:30:47: Ich bin sehr glücklich an der Uni Lindt.

00:30:50: Dann fünf Jahre Industrieerfahrung gesammelt haben im durchaus anderen Bereich, dann gesagt haben wow ich kann endlich wieder zurück zu dem was mir meistens Spaß macht, wo ich promoviert habe.

00:31:00: Für uns natürlich genial, weil die Leute haben genau den Background, den wir brauchen.

00:31:04: Haben aber dann fünf bis zehn Jahre jetzt Industrieerfahrung gesammelt und das hat extrem gut funktioniert!

00:31:12: Wir brauchen darüber hinaus nicht nur die klassischen Quanten-Optikexperten sondern wir brauchen auch viel mehr Ingenieure und mechanische elektrische thermische optische Ingenieur.

00:31:27: Da sind wir natürlich gerade in München, in der vollen Konkurrenz mit so starkem Industrieautomotiv usw.

00:31:34: Und da muss man natürlich entsprechende Gehälter auch zahlen und das wollen wir ja auch.

00:31:38: Also wir wollen international wettbewerbfähige Gehäuter zahlen weil am Ende wird blank nur durch die Decke gehen wenn wir die besten Leute haben und ihr auch zu uns kommen wollen und bei uns bleiben wollen.

00:31:50: Aber ich habe manchmal das Gefühl, die suchen nicht immer nur klar sagen, die Gehalt ist auch wichtig aber sie wollen auch in dem Unternehmen arbeiten wo Sie eine Zukunftsvision mit haben?

00:32:01: Absolut.

00:32:02: also ich würde sogar so sagen Gehaltsverhandlungen sind bei uns eigentlich immer relativ zweitrangig oder wir haben noch kaum einen Mitarbeiter verloren wegen dem Gehalt.

00:32:13: es geht darum und das ist das Schöne bei einer historischen Chance dabei zu sein und vielleicht seinen Enkelkindern noch mal erzählen können.

00:32:21: Ich war damals bei der Firma, die den ersten funktionierenden Quantencomputer gebaut hat.

00:32:27: Und das glaube ich diese Philosophie teilen unsere Mitarbeiter.

00:32:31: Johannes, das ist schön oder?

00:32:32: Ja ja!

00:32:33: Und ich glaube dass da Münchig – weil er selber viele Jahre am Max-Banken-Seo-Türkant-Noptik München auch wirklich ein toller Artist, der Alexer C schon angesprochen.

00:32:44: Für euch diese Einbettung in dieses Munich Quantum Welle einfach wichtig ist, für die Gründungen und jetzt auch für den weiteren Aufbau.

00:32:52: Und um sichtbar zu sein für die fertig werdenden Disadenten oder Postdocs, die dann zu euch kommen wollen?

00:32:58: Ganz genau das habe ich vorhin gemeint mit wir stehen auf den Schultern von Giganten.

00:33:02: also ganz bescheiden.

00:33:04: da wo wir jetzt sind wären wir nicht ...gebe es dieses tolle Ökosystem nicht.

00:33:09: Und das ist ein Ökosesystem viel breiter, wie noch in Max-Panke zu den Verkwandten Optik.

00:33:13: Das sind die Zulieferer... ...das sind Frauenhofer-Institute,... ...das ist ein unglaublicher Talentpool und das sind auch die Endanwender.

00:33:19: Das darf man nicht vergessen!

00:33:21: Also die geballte Industriekraft, die hier in München sitzt oder auch in Deutschland sitzt wenn man weiterblickt,... ...Industrien wie Pharma, Chemie, Automotive, das sind genau die Industrien.... wo man jetzt immer liest, die müssten sich in Deutschland eigentlich neu erfinden.

00:33:38: Und das sind gleichzeitig die, die durch Quantentechnologien am meisten disruptiert werden.

00:33:43: Das ist eine einmalige Win-win-Situation, eine Industrie, die sich faktisch neu erfunden muss im globalen Wettbewerb mit diesen geballten Know-how und quanten Technologien was wir hier in Deutschland haben.

00:33:54: Du hast gerade – ich will noch mal ganz kurz abbiegen bevor wir auf ins Finale gehen – du hast gerade angesprochen die USA Amerika Asien.

00:34:03: Wir haben ja immer das Problem, dass wir gar nicht genau wissen was in Asien, was in China so wirklich passiert.

00:34:08: Ist es in deinem, eurer Domäne auch so?

00:34:10: Dass man da nicht wirklich weiß, was kommt da und woran arbeiten die?

00:34:15: Ja, also gerade in den letzten Jahren wurde schon sehr viel publiziert und die führenden Durchbrüche im Kanton Computing kamen ja auch von einer der siderischen Gruppen, die das öffentlich gemacht haben.

00:34:27: Weiß natürlich nie ob es irgendwo ein geheimes Manhattan-Projekt gibt gerade die Trump Executive Order, die in den letzten Monaten rausgekommen ist.

00:34:36: Die legt so was nahe beziehungsweise zeigt darauf hin, dass sowas wahrscheinlich am Entstehen ist.

00:34:42: Da braucht es in Europa ganz klar auch eine Antwort.

00:34:45: also das ist ein heikles Thema.

00:34:47: aber wo sind die Defenseindustrie?

00:34:49: Wo sind denn die Nachrichtendienste, die hier massiv profitieren würden von so einem Quantencomputer?

00:34:57: und China hast du auch schon angesprochen.

00:35:00: China ist, in meiner Sicht transparenter wie vieles vermuten werden.

00:35:05: Also wir werden da auch immer wieder eingeladen... Wir versuchen die Reisen nach Chinas politischen Gründen eher gering zu halten aber diese sind eigentlich sehr offen, die sind an Kooperationen interessiert Die machen auch Labortours zeigen wo sie stehen und das is wirklich top notch.

00:35:23: also China hat gerade auch was in der Supply Chain, in der Laserindustrie passiert.

00:35:28: In den letzten Jahren enorm aufgeholt und baut sich praktisch sein eigenes Quanten-Computing-Ökosystem von Zulieferern bis hin zu Endanwendern.

00:35:38: Ich glaube schon dass wir nach wie vor einen relativ guten Überblick gerade bei Neutralatome haben was weltweit passiert.

00:35:44: das Gute ist die kochen alle nur mit Wasser Und ihr können da auf jeden Fall an der Weltspitze mitteilten

00:35:51: Du hast grad die Enkel angesprochen jetzt bist du Anfang vierzig, wenn ich mich nicht irre.

00:35:56: Was willst du dein Enkel mal erzählen?

00:36:00: Gute Frage!

00:36:01: Also ich möchte eigentlich dass sie auf einem Planeten aufwachsen dem es gut geht den wir nicht kaputt machen, den wir mit den Ressourcen ausbeuten und ich glaube gerade da kann Quantencomputing langfristig auch einen großen Mehrwert bieten.

00:36:18: Quanten-Computers sind eine sehr energieeffiziente Alternative zu vielen klassischen Methoden.

00:36:23: Natürlich müssen wir jetzt die Killer-Use Cases und die Kanton Advantage erst mal beweisen, aber so ein Kontenkomputer für uns der läuft mit bar zehn Kilowatt Anschlussleistungen nicht mit hundert megawatt.

00:36:37: und das zweite ist eröffnet unglaublich viel Potenzial auf der Anwendungseite hin zur einer verantwortungsvolleren grüneren Zukunft mit neuen besseren Materialien bis hinzu Personalisierter Medizin, also so ein Traum dass du in einer futuristischen Welt in der Früh aufwachst.

00:36:59: Deine Apple Watch sagt dir mit einem Vital Scan genau was die Tablette ist, die du heute in der Frühe nehmen musst, die aus einem Dreidedrucker zusammengebaut wird und beim Frühstückstisch auf deinem Teller liegt.

00:37:13: wenn so eine Zukunftsmusik jemals Realität werden sollte dann sicher nur mit Quantencomputern.

00:37:19: Wünschst

00:37:19: du das deinen Enkeln so eine zukunft?

00:37:22: Also ein gesünderes, längeres Leben.

00:37:24: Dazu gehört nicht nur eben ein längeres Lebens und auch gesünder alt zu werden.

00:37:29: das wünsche ich ganz sicher meinen Enkelklimen.

00:37:33: Alexander vielen herzlichen Dank für deine Zeit.

00:37:36: Johannes möchtest du noch eine letzte Frage stellen?

00:37:38: Nein das war ein wunderschöner Abschluss.

00:37:41: meine Fragen sind alle beantwortet.

00:37:42: Ich bedanke mich auch vielmals dass Du zu uns zu Gast gekommen bist und Sende herzliche Grüße aus Linz.

00:37:50: Danke.

00:37:51: Schöne Grüße zurück nach Linz.

00:37:52: Danke, Alexander!

00:37:53: Schönen Grüße nach München.

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