Quanten aus dem Labor in die Industrie
Shownotes
Wir sprechen mit Christina Hirschel, Geschäftsführerin von Silicon Austria Labs, darüber, wie aus Quantenforschung industrielle Anwendungen werden. Im Mittelpunkt stehen Europas Quanten-Pilotlinien, die Fertigung von Ionenfallen-Chips und Quantensensoren, die künftig etwa Navigation ohne GPS ermöglichen könnten. Außerdem geht es um Start-ups, geistiges Eigentum und die Frage, warum Europa mehr Risikobereitschaft und privates Kapital braucht, um Innovationen zu skalieren. Eine Live-Folge über Kooperation, industrielle Umsetzung und die Chancen der Quantentechnologie.
Silicon Austria Labs (SAL)
https://silicon-austria-labs.com/
FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
European Chips Act
https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/european-chips-act
Champ-Ion
Infineon Technologies
Quantensensorik und Quantengyroskope
NV-Zentren in Diamant
https://www.nature.com/articles/nature12373
Quantencomputing
https://quantum-computing.ibm.com/
Johannes Kepler Universität Linz
Horizon Europe
Transkript anzeigen
00:00:05: Einen wunderschönen guten Nachmittag.
00:00:08: Willkommen zu unserem Live-Podcast.
00:00:11: eine ganz besondere Premiere für uns, für Johannes Grofler und für mich Robert Weber.
00:00:15: Wir sind die beiden Hosts von dem Podcast Quanten in der Industrie Und wir haben mit dem Podcast angefangen vor einem halben Jahr weil wir das Gefühl haben, dass es im deutschsprachigen Raum viel über Quanten gesprochen wird.
00:00:31: Aber für unsere industriellen Anwender vielleicht zu wenig darüber gesprochen ist welche Möglichkeiten es gibt was man mit Quanten machen kann.
00:00:39: Welche Anwendungen es gibt wer was macht?
00:00:41: Was die Amerikaner machen was wir Europäern machen was in der Forschung machen was aber schon Unternehmen machen.
00:00:46: und deshalb haben wir überlegt Wir machen diesen Podcast Quanten In der Industrie Und dann hast du mich hier nach Wien entführt Quartier.
00:00:55: Du musst ein bisschen was dazu für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer an den Endgeräten sagen, wo wir jetzt sind, was wir hier machen?
00:01:01: Ja heute ist eine besondere Ausgabe!
00:01:02: Wir sind.
00:01:03: dank der Einladung vom Henry Lennbach von der FFG, von der Forschungsförderungsgesellschaft, sind wir heute im Museumsquartier in Wien in einem gefühlt in den Achtmittehungen.
00:01:15: Ach so
00:01:15: bitte!
00:01:16: Ungefähr.
00:01:17: Mit Blick auf Kunst- und Naturhistorisches Museum, heute ist es das FFG Forum, zwanzig sechsundzwanzig wo in Österreich zentrale Schlüsseltechnologien diskutiert werden von Unternehmen Politik und Wissenschaftlern und des Museumsquartiers natürlich ein besonderer Ort die Wien erkennen dass natürlich alles hier treffen sich bildende und darstellende Kunst Literatur Musik.
00:01:42: also eine besonders tolle Ausgabe heute unter live Publikum und wir sind froh, jetzt unseren Gast begrüßen zu dürfen.
00:01:52: Eine kurze Frage!
00:01:53: für unsere deutschsprachigen oder deutschen Hörer, FFG.
00:01:56: Was ist das?
00:01:57: Ja die Forschungsförderungsgesellschaft in Österreich fördert Industrie- und Anwendungsnei-Forschung.
00:02:04: Unser Bondar in Österreich für Grundlagenforschungen ist der FFF.
00:02:08: In Deutschland wäre das Bondar zum FFDTFG.
00:02:11: Und Bondar zur FFB, wenn ich es richtig recherchiert habe gibt's nicht wirklich.
00:02:15: In Deutschlands habt ihr die Projektträger des Bundes.
00:02:17: Oh Gott,
00:02:17: alles
00:02:18: ist okay.
00:02:18: Wir nehmen z. B. Raumfahrten breiten.
00:02:22: von der FFG organisiert für anwendungsorientierte und industrielle Forschung.
00:02:28: Und wir warten jetzt ganz kurz mit der Aufnahme, weil jetzt kommen noch mehr Stühle.
00:02:31: Johan es sind so viele Leute hier.
00:02:33: ja Wahnsinn!
00:02:34: Wir haben gedacht, wir reden vor zwei Dreien aber jetzt müssen sogar noch Stühler reingetragen werden?
00:02:40: Sehr schön du hast nun angesprochen wir haben heute einen ganz tollen Gast.
00:02:43: Christine Hirschel ist da.
00:02:44: Hallo willkommen Christina.
00:02:45: wir freuen uns sehr dass du heute bei uns im Podcast bist.
00:02:48: Herzlich willkommen auch von meiner Seite.
00:02:49: Vielen Dank, dass ich da sein darf!
00:02:51: Sehr sehr gerne.
00:02:52: Bevor wir anfangen über Quanten zu sprechen würde ich dich bitten das du uns ein bisschen erzählt wer bist?
00:02:58: Was machst Du?
00:02:59: Warum bist du hier in Wien.
00:03:01: und wie bist du zum Thema Quanten gekommen?
00:03:04: Grundsätzlich bin ich Physikerin.
00:03:05: Das ist schon
00:03:06: mal eine gute Voraussetzung.
00:03:06: Das ist einmal ein guter Start zum Thema Quantenenthousias zu sein.
00:03:11: Und getrieben bin ich immer von dieser Vision, etwas von der Idee.
00:03:15: Das was wir irgendwo in der Küche am Flip-Chart aufmollen...
00:03:19: Habt ihr eine Küche im Flip-Chat?
00:03:21: Natürlich!
00:03:22: Wo finden die Ideen statt?
00:03:24: außerdem an Kaffeeautomaten?
00:03:25: Also welche
00:03:26: Frage?!
00:03:27: Also bei uns gibt es überall wo wir zusammenkommen.
00:03:30: Gibt's Flip-Chats?
00:03:31: Ganz freundlich.
00:03:31: Ach so war ich in einer Firma.
00:03:32: Ich dachte bei dir zu Hause jetzt... Da gibts
00:03:34: Hans.
00:03:34: Der gibts auch eins okay.
00:03:35: Ja,
00:03:36: gibts hans weil mein Mann ist auch Physiker.
00:03:38: Auf jeden Fall, mich treibt immer an dieser Weg von der Idee zur Innovation.
00:03:42: Das war auch von ganz Anfang an, weil ich mir das möchte.
00:03:45: mit dem was ich tue, möchte ich etwas bewegen und das hat eigentlich mein ganzen Berufslauf.
00:03:50: bahn hat mich eigentlich immer begleitet.
00:03:52: Ich habe irgendwo in der Industrie angefangen zu arbeiten, hab eine Raumfahrttechnik gearbeitet, habe immer toll gefunden dass das was sich tut dann irgendwann irgendwo auf ein Satelliten drauf sein wird hat sich vorausgestellt, da gibt es einen ganz großen Nachteil extrem konservativ.
00:04:08: Das heißt meine Ideen, das wollen wir alles fützt langsam.
00:04:11: Das hat dann ewig gedauert.
00:04:14: Jetzt sind diese Ideen die ich damals hatte bei damals noch Australian Aerospace, die fliegen jetzt irgendwo.
00:04:19: aber das sind dazwischen zwei Kinder und recht eine lange Zeit.
00:04:23: Ich bin nun zur Corinse Tech Researcher, gehe nach Kärntengangen.
00:04:31: die nette Geschichte von meiner Seite erzählt ist, ober mir war immer irgendwo ein Plätzchen frei und damit bin ich mittlerweile Geschäftsführerin der Silicon-Australeps.
00:04:40: Böse Stimmen würden sagen es war wegen mir ober mehr im Plätzchern frei.
00:04:44: so das ist immer ein bisschen eine Vorstellungssache hat sich aber nie was in meiner Karriereplanung wirklich getan.
00:04:49: weil die Vision war immer wie kann ich etwas machen?
00:04:52: Wie kann ich was bewegen?
00:04:53: Und ehrlich gesagt kann ich natürlich als Geschäftsheuerin eines Forschungszentrumen in Österreich doch was bewegen.
00:05:00: und diese Ideen, die ich manchmal habe zum Thema wie kann ich Europa ein bisschen besser, sicherer, resilienter machen, souveräner machen, interessanter machen.
00:05:10: Das treibt mich nach wie vor an.
00:05:12: Kannst du mal erklären, was du hast gesagt?
00:05:14: Forschungszentrum?
00:05:15: Was ist Silicon-Australia?
00:05:18: Was is das Unternehmen, Forschungscentrum, was seid ihr?
00:05:22: Äußer bissel!
00:05:23: Wie schwierig
00:05:25: ist immer alles ein bisschen...
00:05:26: Genau, total schwierig.
00:05:28: Wir wurden aus dem Wunsch der Industrie, der österreichischen Industrie herausgegründet.
00:05:34: Die haben sich zusammengesetzt und haben gesagt im Bereich Elektronik und Software-basierte Systeme gibt es eine Definitivestärkung in Europa.
00:05:40: In Österreich genau so!
00:05:42: Wir haben sehr viele Betriebe von einer Infini an einem AMS Ostraum, einer NXB, einer AVL.
00:05:48: Viele Leitbetriebe die in diesem Bereich Komponenten brauchen, die Komponenten herstellen.
00:05:53: Und die haben sich zusammengesetzt und haben gesagt wir wollen einen One-Stop-Shop für dieses Thema haben.
00:05:58: Und aus dem ist die Silicon Australapse total mutig vor Covid, vor einem Chips Act in Österreich entstanden.
00:06:05: Das heißt Österreich ist da wirklich hergegangen und hat gesagt wir gründen eine neue Forschungsinitiative auf diesem Bereich.
00:06:11: Wir haben zwei neunzehn gestartet, da waren wir vierzig leid Und mittlerweile sind wir knapp über vierhundert Leute, das heißt eine extrem spannende Entwicklung.
00:06:19: Wir haben im Bereich Rheinraumtechnologie fast insgesamt bis dreißig, haben auch fast hundert Millionen Euro investiert.
00:06:28: Das heißt auch große Infrastrukturen geschaffen die gerade im Bereich Quantentechnologie hochspannend sind weil Mikroelektronik Komponenten werden der Schlüssel zu diesen Technologien sein.
00:06:37: Aber seid ihr dann angewandte Forschung mit der Industrie?
00:06:40: oder wie finanziert ihr euch?
00:06:42: Also grundsätzlich sind wir eine Public-Private-Partnershipmodell, das heißt es ist ein Teil kommt von Industrie und ein Teil die Eigentümer.
00:06:50: Und das ist vielleicht auch ein ganz erspannender Geschichte der Eigentümastruktur.
00:06:54: auf der einen Seite ist es der Bund das BMI in Österreich dann ist aber der Elektronikfachverband damit indirekt die Industrie.
00:07:04: Und dann ist es die Bundesländer, das ist auf der einen Seite die Steiermark, Kärnten und Oberösterreich.
00:07:10: Und damit, manche sagen, ist aber eine komplizierte Struktur.
00:07:12: Auf den anderen Seiten kann aus dem auch ein sehr großes Stärke herwachsen erwachsen.
00:07:16: Das heißt, die unterschiedlichen Bundesländern haben sich zusammengesetzt und gesagt wir machen das gemeinsam weil wir glauben, damit können wir mehr bewegen.
00:07:23: Und das ist vielleicht das was das Wichtigste für die Silicon-Australeps ist, dass ist Kooperationen und das ist eigentlich bei der Gründung dieser Firma gezeigt worden.
00:07:32: Und das spiegelt auch die Standorte dann wieder?
00:07:34: Genau,
00:07:35: genau so ist es.
00:07:36: Das sind die Standorte.
00:07:37: Graz ist das Headquater vieles ist sehr stark im Thema Komponentenherstellung mit Rennraumtechnologie.
00:07:44: Linz ist sehr stark fokussiert auf Kommunikationstechnologie und in Graz machen wir sehr stark Bauerelektronik.
00:07:50: aber auch die verschiedenen KI-Themen sind da sehr stark angesiedelt.
00:07:54: Sprechen wir zuerst über Quanten Computing, glaube ich.
00:07:56: Oder das ist ein großes Thema bei der Saal?
00:07:59: Ja darf ich eine Zwischenfrage noch erlesen.
00:08:02: Ich glaube dass in eurer Unternehmensgeschichte Klimaschutz einmal ein relevanter Teil war und da große Förderung kommt.
00:08:09: es spiegelt sich.
00:08:10: Das sind den Forschungsfeldern bevor wir zur Quantenphysik kommen noch wieder dieses Thema.
00:08:14: Ich glaub in unserem täglichen Leben spiegeln sich das wieder.
00:08:17: Das heißt ich glaube als Europa müssen wir uns überlegen was wollen wir erreichen.
00:08:23: mit den Planetary Boundary Conditions, die es gibt wollen wir umgehen.
00:08:27: Das heißt, wir müssen uns ganz klar überlegen wie soll unsere Zukunft ausschauen?
00:08:31: und damit Klimaschutz ist einfach einst der Schlüsselelemente egal ob es auf dem Zettel steht oder nicht?
00:08:38: Wir müssen uns bei jedem Projekt fragen machen wir das Richtige für unsere Umwelt und für unser Ökosystem.
00:08:45: Das heißt, das ist glaube ich ganz was essentielles mit dem wir einfach umgehen müssen.
00:08:49: Das heisst ja spielt eine zentrale Rolle, ist aber nicht an sich das Kernforschungsgebiet.
00:08:55: Wenn ihr ein Rheinraumprozess entwickelt, ist Klimaschutz allgegenwärtig weil wenn ihr mehr Chemikalien dort hineinlehren muss, wenn ihr eher Energie braucht dann habe ich einen extremen Impact.
00:09:05: Und wenn wir über Quanten Computing reden, ist es natürlich auch wie viel Stromverbrauch.
00:09:09: denken wir in die KI Rechenzentren.
00:09:11: In Österreich habe ich es noch gelesen, gibt es mittlerweile sechsundfünfzig Zentren.
00:09:15: Denen ist stark steigend und wenn man es überlegt...
00:09:17: Aber nicht so beliebt überall?
00:09:19: Nein überhaupt nicht!
00:09:22: Und das reicht sicher nicht zu sagen wir haben Wasserkraft und deswegen ist das alles kein Problem
00:09:26: oder deutschen Bioschrom.
00:09:27: Ja, das geht auch.
00:09:28: Das nehmen wir auch, gell?
00:09:30: Gut, dann zur Quantentechnologie.
00:09:33: Also die drei großen Säulen der zweiten Quantenrevolution sind ja Quantencomputing, Quantenkommunikation und Quantensensorik.
00:09:41: Wenn ich es richtig gesehen habe... habt ihr zumindest zwei dieser drei Themen in eurem Unternehmen abgedeckt, Quantencomputing und Quantensensorik.
00:09:49: Und vielleicht startet man mit QuantenComputing?
00:09:52: Da setzt ihr jetzt federführend oder im Lied bei einer großen Initiative die heißt Champ-Iron, ich weiß nicht wie man das ausspricht ein großes strategisch von der EU gefördertes Projekt wo es wenn ich's richtig verstanden habe drum geht eine wirklich komplette Industriestrasse zu entwickeln, von Anfang bis zum Ende über die johlenquanten Computer.
00:10:17: Kannst du uns da mehr davon erzählen?
00:10:19: Wann hat das gestartet und wer sind eure Partner?
00:10:21: oder sind ja viele andere auch dabei?
00:10:24: Wie lange soll es laufen und was ist wirklich das Ziel?
00:10:27: Also vielleicht einen kleinen Schritt zurück.
00:10:30: Europa hat sich getraut im Chipsack zu sorgen.
00:10:33: wir machen Quanten-Bilotlinien.
00:10:34: Wir wissen Nicht welche Technologie wird die richtige Entscheidende sein, das heißt ich finde es extrem mutig als Europa zu sorgen.
00:10:41: Wir haben uns entschieden sechs verschiedene Pilotlinien zu fördern weil wir wollen dass all diese Technologien auf einen gewissen industriellen Reifegrad gehoben werden.
00:10:51: Als Silicon Australips haben wir das Glück bei fünf der sechs Initiativen beteiligt zu sein und zusätzlich haben wir ein kleines Österreich mit der Koordination zu diesem Projekt Champ-Iron, die Möglichkeit da wirklich die Belotlinienfertigung in Österreich aufzubauen.
00:11:08: Glück!
00:11:08: Was bedeutet das?
00:11:09: Genau.
00:11:11: Da geht es darum, dass eine ist.
00:11:12: man hat im Labor gezeigt, dass dieser Chip funktioniert.
00:11:16: Man hat gezeigt, man kannionen einfangen.
00:11:19: Man kannionen für Computer nutzen und einige noch hinstellen.
00:11:23: Man konnte Cubits arbeiten lassen – das hat man gezeigt!
00:11:28: Der Schritt, den man in dieser Pilotlinie setzt ist, dass man industriell fertigen möchte.
00:11:32: Das heißt, man will reliable ganze Wafers mit jungen Fallen fertigen können.
00:11:37: Das Ziel zum Schluss soll sein, dass überall in Europa wenn ein Start-up kommt und sagt ich mache jetzt Quantencomputer für das Silicon Australab sagen kann und außerdem brauche ich X-Chips mit dieser Konfiguration von euch.
00:11:51: Wir würden dann in diesem Prototypen Stadium durchaus die Chips produzieren, auf der anderen Seite sind aber auch in sechs Länder, einundzwanzig Partner.
00:12:02: es sind sehr viele Industrieunternehmen dabei,
00:12:06: d.h.,
00:12:06: wenn man Millionen von Chips fertigen, weil diese Technologie erfolgreich ist.
00:12:10: Skalieren könnt ihr nicht...
00:12:11: Genau so ist es und damit kommt Infineon ins Spiel.
00:12:14: Infineons ist der starke Industriepartner an unserer Seite, der Bereitionenfallen heute produziert, der ganz aktiv auch mit dem Ökosystem arbeitet und versucht das wirklich auf ein nächstes Level zu heben.
00:12:30: die Vision der europäischen Union ist, wirklich die Technologien so weit zu entwickeln dass sie dann von den unterschiedlichen Industrien leicht aufgreifbar ist.
00:12:39: Und Infine macht dann die ganze Unfalle.
00:12:42: oder da gibt es dann wieder Partner der die Wacke und Kammer und der bringt den Laser?
00:12:46: Also den Chip an sich kann die Infine fertigen können wir fertigen.
00:12:50: Den Computer das ist ein weiterer Schritt.
00:12:52: Da ist dann der Partner wie EQT zum Beispiel drinnen.
00:12:55: Thomas Montz hat mir in einer unserer Folge geschaut
00:12:57: Genau, EQT drinnen und ein Computer braucht ihr mehr.
00:13:01: Das heißt das ist nicht nur der Computer, es ist dann Baryty QC dabei die die Algorithmen dahinter brauchen.
00:13:07: Um wirklich eine Beschleunigung in Europa auf neuen Technologien zu erzielen, geht nur über Kooperation.
00:13:13: Wenn wir uns gemeinsam an den Tisch setzen und überlegen wie kann jeder sein Stückchen beitragen damit dann schneller etwas entsteht?
00:13:20: Und das wissen wir seit vielen Jahren.
00:13:22: Time to Market ist der Schlüssel-Element.
00:13:24: Wie kann Europa sich da positionieren?
00:13:26: Wenn das doch so ein großes Thema ist warum macht der Infini nicht selber und baut die Linien und sagt hey das geht voll ab des Geschäfts.
00:13:32: Das skaliere ich jetzt richtig durch.
00:13:34: Warum bauen sie nicht selber?
00:13:37: Ich mache eine Entwicklung in Linienproduktion.
00:13:40: Warum brauchen die euch da?
00:13:41: Also das erste ist ein bisschen, das eine ist das Risiko rausnehmen.
00:13:46: Wenn ein Forschungszentrum gewisse Dinge abdeckt reduziert sie das Risikodirekt bei der Industrie.
00:13:51: Was ist die richtige Maschine dafür?
00:13:52: Wiss man hätte nicht!
00:13:54: Das ist das eine Aspekt.
00:13:55: Das andere Aspekt wird die Infineon einem Mitbewerber auch was geben?
00:14:02: Sicherlich nicht.
00:14:03: Genau so ist es.
00:14:03: Das heißt, das Schlüsselement ist offene Infrastruktur.
00:14:07: Es ist die Möglichkeit in Österreich Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die genau der Industrie zugute kommt und ein wichtiges Thema wird sein.
00:14:16: gibt es nur die Infineon?
00:14:18: nachhoffentlich nicht.
00:14:20: Und wie schaffen wir es wirklich, dort zu beschleunigen?
00:14:23: mit mehr Start-ups?
00:14:24: Mit mehr Partner die auf diesem Thema arbeiten?
00:14:27: und wie schaffen man dann weltweit vorne dabei zu sein.
00:14:30: Wollen wir das Problem noch für Europa lösen?
00:14:31: Nein!
00:14:32: Wir wollen irgendwo ein Geschäft machen damit.
00:14:34: Warum ist es eigentlich Johannes vielleicht auch eine richtige Frage warum seid ihr in Österreich da so gut in dem ganzen Quantenthema?
00:14:41: Warum hat das richtig gut funktioniert?
00:14:43: Das ist nicht leicht zu beantworten, aber ich glaube dass da eine lang durchgezogene Linie ist.
00:14:50: Die startet vielleicht mit Helmut Rauch schon Dr.
00:14:55: Vater von Anton Zeilinger.
00:14:57: Zeilingern war dann maßgeblich involviert in Innsbruck den Standort großzumachen Zoller und Platter zu berufen usw.. Also das hat eine bis tief in die siebziger zurückgehende Historie in Österreich guten einzelnen Entscheidungen in einer großen Kette dazu geführt hat, dass Österreich als kleines Land überproportional stark positioniert ist.
00:15:21: Wie würdest du das einschätzen?
00:15:22: Aus Industrieperspektive?
00:15:23: Nein ich glaube, dass das sehr richtig ist.
00:15:25: und außerdem muss man auch schon zugeben generell Europa.
00:15:30: Österreich ist stark in der Grundlagenforschung.
00:15:33: Wir schaffen dann auch noch Prototypen-Serien gar einmal zu machen, aber dann in der Umsetzung hat das wir schaffen damit ein Gewinn zu erzielen.
00:15:41: und da gibt es mehrere Aspekte die man nennen kann.
00:15:44: Europa hat keinen einheitlichen Binnermarkt und kein einheitlichem Finanzmarkt.
00:15:47: Jeder kann sich vorstellen, wenn ihr irgendwas machen muss wo ich sechsundzwanzig Regulatoren habe du immer nicht so leicht?
00:15:52: Und in Amerika ist der Markt riesig!
00:15:54: Wenn man sich anschaut die Zahlen wie viele Start-ups in Europa entstehen und dann über den großen Teich wandern, dann sind es einfach zu viele.
00:16:02: Vielleicht auch noch zu dem Thema ist was da gelungen ist.
00:16:05: Österreich hat fokussiert.
00:16:07: Österreich hat Fördermittel.
00:16:08: wir sind bei dem Forschungsförderungsforum bei der FFG.
00:16:12: Die haben über Jahre hinweg die Grundlagenforschung finanziert, gepusht.
00:16:18: Der FF, zuerst an viele FFG-Projekte, es gibt eigene Programme, in Richtung Netzwerkvereinstaltungen füll und damit hat sich eine ganz, ganz starke Community etabliert von der JKU über die Uni Wien die TU Wien, die Theograhts.
00:16:32: Die Uni Innsbruck natürlich sehr führend und all diese haben zusammengearbeitet.
00:16:36: Und ich glaube das ist das Entscheidende.
00:16:38: Das ist ein Thema, dass bei uns im Podcast immer wieder auftaucht wie stark eigentlich nicht in Österreich sondern Europa positioniert ist oft in der Grundlagenforschung sei es als Quanten oder auch AI.
00:16:49: Eigentlich auch wie toll die Spinoff- und Startup-Landschaft funktioniert.
00:16:55: Der große Knackpunkt scheint dann in der nächsten großen Finanzierung Runde zu sein.
00:17:01: Ich erinnere mich an die Amazon-Folge, der sozusagen skaliert über die Plattform und Anbiete sozusagen über eine Plattform schon auf Quantencomputing zuzugreifen.
00:17:09: also da siehst du sofort das Geschäftsmodell dahinter.
00:17:12: Ja genau während die Frage ist immer wie das dann skaliert.
00:17:16: Du sehst ja quasi die Märkte und so angesprochen bleibt Intellectual Property bei der Saal auch liegen oder seid ihr Katalysator für alle anderen, wer die Republik bereit in einer Kapitalerhöhung AAG daraus zu machen?
00:17:33: und Saal geht an die Börse in zehn Jahren.
00:17:37: Ist das Fäusche?
00:17:37: Die Frage ist also ich glaube die Vision des Silikenaustriaes ist ein Enablement Das heißt, wir sind für die Industrie da.
00:17:46: Wir wollen dass die Industie erfolgreich ist mit dem was wir tun.
00:17:50: also ich glaube die AG-Froge hätte ein bisschen einen Charme.
00:17:53: dann reden nicht so vielleicht mit jeder Kind.
00:17:55: das ist aber in dem Fall nicht das das Kriterium.
00:17:58: Ich glaub' dass die Public Private Partnership Modell ein Erfolgsmodell is'.
00:18:02: Wir haben nicht die Intention dass man den Gewinn maximieren.
00:18:05: Aber und die Intension?
00:18:07: deswegen sage ich böse Frage wie schaffen wir es?
00:18:10: Dass jede der Ideen die bei uns irgendwo herum liegt den Weg in die Industrie findet.
00:18:16: IP-Diskussionen haben wir natürlich ganz, ganz regelmäßig.
00:18:19: für mich ist aber das Allerwichtigste dass die IP dort ankommt wo was gemacht wird damit.
00:18:25: Das heißt eine IP die die Saal hält und nichts damit macht ist eine verlorene IP.
00:18:30: D.h.,
00:18:30: die IP wenn ich mit einem Industriepartner forsche muss ich unter natürlich europäischen Beihilferechtsbedingungen muss sich schauen dass der mit der IP etwas anfangen kann IP gerade in den Projekten Horizon-Projekte bei der Saal entsteht, dann muss ich unbedingt schauen wie schaffe ich es diese IP ins Startups zu verpacken und nach außen zu schicken.
00:18:52: Zu Industrie zu bringen!
00:18:54: Und das ist glaube ich das wo man alles sehr viel... Das heißt du gründet
00:18:56: auch aus?
00:18:57: Ja wir gründen auch aus, weil sie total stolz drauf sind dass man jetzt das erste Startup ausgeklüft
00:19:02: hat.
00:19:02: Was machen die?
00:19:03: Die sind im Kommunikationsbereich Linse entstanden und haben jetzt die erste große Fundingrunde geschafft.
00:19:11: Es ist eine große Fundigrunde?
00:19:12: Na ja, da braucht es schon vier, fünfhunderttausend Euro, die dann wirklich an Aufbau von Mitarbeitern und über doch ein paar Jahre hinweg hermöglichen.
00:19:23: Ist aber natürlich bei Start-ups wo du eher Richtung weniger hartweilastig ist, das ist auch leichter weil wenn man sich überlegt wir brauchen wollen ein Startup, deep tech start up im jonenfallen Bereich Sinn, du brauchst einfach mehr Mitteln.
00:19:38: Weil wenn wir den Reihenraum starten sagen immer das ist... sehr kostenspielig, wenn du Mikroelektronik-Komponenten fördern willst.
00:19:45: Du brauchst extrem viel Infrastruktur.
00:19:47: das Ding mir hat einmal jemand erzählt einen Rheinraum zu besitzen in einem Forschungstrendum heißt du hast ein Ungetüm im Keller der immer gefüttert werden will mit neuen Geräten aber auch mit Strom und anderen Dingen.
00:20:00: also das ist ein riesen Business Modell dahinter und das ist glaube ich das was man manchmal übersägen wie schaffen wir es diese Startups wirklich auf den Weg zu bringen?
00:20:09: Aber das muss das Ziel sein weil Wann ist die Saal erfolgreich?
00:20:12: Wenn rund um mich herum jede Menge neue Firmen entstehen, wo neue Arbeitsplätze entstehen.
00:20:17: Wo neue Technologie entsteht und Resilienz und Souveränität für Europa entsteht.
00:20:22: Also man muss schon überlegen was ist die Vision und was wollen wir erreichen?
00:20:26: Das eine ist die Linie, die wir angesprochen haben.
00:20:28: das Quanten-Sensing ist das zweite große Thema.
00:20:30: oder in der Saal
00:20:33: Genau, ich habe versucht auf eurer Webpage zu erlesen dass ihr auch Quantensensoren entwickelt für Messtechnik oder Navigationsbereich.
00:20:43: Kannst du uns dazu etwas erzählen?
00:20:45: Das ist ein bisschen auch mein Baby.
00:20:48: am Anfang haben wir gedacht Du bist bei gewissen Sensoren stößt du bereits an die physikalischen Limits.
00:20:56: und dann was ist der nächste Schritt?
00:20:59: Naja, im Bereich wenn du zum Beispiel mach mal ganz ein praktisches Beispiel Richtung Vitamin C Erkennung.
00:21:07: Zum Beispiel aber auch Richtung Schadstofferkennungen Lebensmittel Aber auch zum Beispiel das In-House GPS.
00:21:14: Mir ist immer dieses Straßenbeispiel lieber als das Geschäfteperspiel.
00:21:18: Du fährst in einen Tunnelsystem und jeder warst die Ausfahrt sieben dreißig, wie finde ich den?
00:21:23: Weil mein GPS funktioniert nicht!
00:21:25: Das ist genau das, wo das Quantengioroskop zum Erfolg führen würde weil er mit Erdmagnetfeld navigiert und mittlerweile sind die Komponenten so dass sie relativ klein ist.
00:21:35: Michael Trubb gehört, den habe ich heute schon getroffen am Forum der hat man dann vor vielen Jahren sein Labor gezackt.
00:21:42: da war es auch ein ganzer Rand ein Sensor.
00:21:45: Ich habe mir gedacht, oje!
00:21:47: Auf der anderen Seite habe ich Philipps als gefunden Sitzen gehabt, Haushaltsgeräte, die mir gesagt haben wir machen das in unseren Chusa, der ideale Sensor für Vitamin C und Zuckererkennung.
00:21:57: Und dann habe ich das Labor gesehen... naja da hat es ein bisschen ein Diskreditant.
00:22:02: Großer Chusa!
00:22:03: Da haben wir gedacht, oh je.
00:22:05: Das wird ein schwieriges Projekt.
00:22:08: Aber es war dieser erste Schritt, dass du eigentlich schaffst wie kann ich das miniaturisieren?
00:22:12: Wie kann Ich das klein machen?
00:22:14: Wie Kann ich das effizient machen?
00:22:15: Weil wir müssen uns ja überlegen wenn man über Consumer reden, dann reden wir irgendwo in der Sensorie im Sendbereich.
00:22:21: Das heißt, dann haben wir uns überlegt, na ja ein Mittelding war nicht schlecht.
00:22:24: Das ist ein Gyroskop.
00:22:26: brauchst du da beim Satelliten zum Beispiel?
00:22:28: Es gab mal diese Messebion des der Erdmann-Magnetfeldvermessung.
00:22:31: Da haben es zwar Satellitien hinter den Onderfliegen gelassen.
00:22:34: Hätten die einen Quantengyroskop drin gehabt hätten sie das anschicken müssen.
00:22:37: In Haus GPS im Shoppingcenter das gleiche Thema.
00:22:40: Das sind so Dinge wo ich sage, dass Gyroskop wird in der Anwendung durchaus eine Möglichkeit sein.
00:22:45: Wann sehen wir sowas?
00:22:46: Also da glaube schon in zwei bis fünf Jahren ist es wirklich so, Wir sind immer sehr stolz darauf, dass dieses Teil mittlerweile so groß ist.
00:22:54: Ich habe es nicht mitgenommen weil da ein beschlossener Schwarr war und von außen sieht man nicht viel auf Schraubenhäusern nicht dürfen.
00:22:59: also hab ich mir gedacht na los sie daheim.
00:23:01: aber im Prinzip ist das Handteller-Groß mittlerweile.
00:23:04: Und da ist eine schlechte Frage.
00:23:11: Das Grundsätzlich diese Komponenten mittlerweile erschwinglich sind.
00:23:17: Die Lesertechnologie hat sich in den letzten zehn Jahren revolutioniert.
00:23:21: Da hat sich ganz viel getan, man kann über Faserkopplung das Licht einkoppeln und wieder auskoppeln.
00:23:26: Das sind alles Komponenten die industrialisiert worden sind.
00:23:29: Und ja ich glaube dass das alles am Chip gehen wird.
00:23:32: bei der Jonan Falle im Computing Bereich ist genau das Ziel, dass du einen Chip herstellst, der die Jonan einfängt, die du im Computer zusammenbauen kannst.
00:23:40: Beim Sensing gibt es genauso ein Projekt, das genauso ein Pilotlinienprojekt ist.
00:23:45: Da geht es genau darum, genau diese Sensorchips herzustellen.
00:23:49: Du gehst auch ums Gyroskop.
00:23:50: Aber natürlich gefandene Sensing ist für mehr als nur das Gyroskop.
00:23:53: Wir haben ein Beispiel, ein anderes Projekt wo du das Grundmaterial für die Wideband-Gepalblei analysierst weil es ist interessant zu wissen wo diese Fehlstellen eigentlich sind und das ist zum Beispiel etwas was ich mal sehr schnell in der Industrie vorstellen kann da macht's nichts, dass es ein bisschen größer ist.
00:24:13: Da gibt
00:24:14: sie schon Startups auch dazu die dann forschen das sind NV-Centren zum Beispiel zur Fehlstellenmessung in der Halbletterherstellung nehmen.
00:24:25: Genau
00:24:25: und was natürlich auch super cool war weil du kannst dich mit den NV Center wirklich lokalisiert messen und das bedeutet erstens ich messe bei Raumtemperatur sehr sehr gut sehr angenehm vor allem wenn ich ans Handy und dann Consumer Electronics denke.
00:24:38: Und zusätzlich, wenn ich die dann in die Störstellen so eine machen kann, dann kann ich auch lokalisiert feststellen wie das was ich analysieren möchte da drinnen ob das jetzt mit einer Mikrofluidik kombiniert ist oder mit was auch immer.
00:24:51: also ich glaube da entwickeln sich ungeahnte Möglichkeiten.
00:24:55: und deswegen glaube genau an diesem Bereich an diese Start-up Geschichte weil wenn man sich überlegt du hast bei einer Pilotlinie die Möglichkeit diese Chips zu bestellen Anwendung gibt es unendlich viele und das ist glaube ich das, was das Wesen des Chipsekt eigentlich ist.
00:25:10: Wie schaffen wir in Europa etwas aufzubauen?
00:25:13: durch Kooperation?
00:25:14: Dadurch dass ganz Europa Zusammenarbeit ist ein bisschen eine Aussortierung wer macht was, wer hat welche Nische und da sind einfach total tolle Möglichkeiten hier für die Forschung.
00:25:23: Ist das Quantenthema quasi der Erbus unserer Zeit in Europa?
00:25:29: Das weiß ich nicht.
00:25:29: weil vielleicht dieses CSKI?
00:25:31: und dann ist das Quantenthema Weil wir müssen uns natürlich, wie auch wir Forscherlein müssen, uns eingestehen.
00:25:37: Auch unser eigener Betätigungsfeld ändert sich grotrasant.
00:25:41: Die
00:25:42: ändert unsere eigene Arbeit.
00:25:45: Wo braucht man uns und wo ist gescheiter?
00:25:47: Wir fragen mal die KI!
00:25:49: Das ist etwas, was wir uns eigentlich alle fragen müssen.
00:25:52: Gibt es die gleichen Berufe?
00:25:54: Es wird ja oft eher eine ... sicher nicht in dem Forum, aber eher ein Skepsis und Arbeitsplätze werden ersetzt.
00:26:01: Ich glaube sie werden sich nur verändern, aber ehrlich gesagt wird sich jeder unserer Berufer verändern und das auch unsere Forscher.
00:26:07: Wenn ich denke wenn man über Chipdesign nachgedacht hat, erforene Chipdesigner, die waren Mangelware!
00:26:13: Die haben furchtbar viel Wissen gehabt, damit sie wussten, wie sich die Komponenten platzieren müssen.
00:26:19: Ich bin überzeugt davon, dass die KI mittlerweile fast besser ist und das heißt es verändert sich etwas.
00:26:25: aber ich glaube nicht, dass man da vor Angst hat muss sondern man muss noch offen sein und das mitgehen weil das Entscheidende bei allen Innovationen ist trotzdem der Mensch der die Fantasie hat, der das Problem erkennt und dann die Innovation anleitet.
00:26:37: Jetzt hast du sogar die EU angesprochen und die ganz tollen vielen EU-Projekte, aber es fehlt ja in Europa an Private Money.
00:26:44: An großen Investitionen, ein großer Risikobereitschaft was zu investieren und mal all in zu gehen und nicht sagen wir sicher mal mit siebzig Prozent.
00:26:54: ab jetzt haben wir dann die Kollegen in den USA oder auch in China wo man eher All In geht in Technologien und investiert, um wo man größere Hebel hat.
00:27:04: Und wir haben viele Podcast-Folgen, wo dann gesagt wird ja Milliarden graced und das ist vielleicht gar nicht die überzeugende Technologie aber sie haben viel Geld und versuchen mit viel Geld eine Technologie zu pushen und durchzudrücken.
00:27:15: wie kommen wir aus diesem Dilemma raus?
00:27:17: Nur mit guter Forschung reicht wahrscheinlich nicht.
00:27:20: Nein ganz sicher nicht!
00:27:21: Aber das erste glaube ich nicht dass das Geld nicht da ist.
00:27:23: es glaube Ich habe gerade früher unten einen bösen Spruch gehabt, gehe einmal rund um den Wörtersee.
00:27:29: Leute überall an und frage, brauchst du wirklich das Geld auf der Bank oder in der Immobilie?
00:27:35: Also dass das Geld nicht da ist, das glaube ich nicht.
00:27:38: Das zweite, das unterschreibe sofort – das ist die Risikobereitschaft!
00:27:42: Und ich glaube, dass heute etwas sehr viel mit dem zusammen wie es unsere Gesellschaft, wir glauben, wir selber dran.
00:27:48: Da ist ein Start-up... Ein Start-up kann nicht, es kann nicht jedes Start up erfolgreich sein und wenn wir uns ganz ehrlich sind dann nicht jedes Forschungsprojekt ist erfolgreich.
00:27:56: Deswegen ist es... Das Sinn
00:27:57: von Forschung!
00:27:58: Das ist das Sinn von Forschen, das ist das Leben der Forschung.
00:28:01: man ja meistens kannst du irgendwas aus diesem Projekt entnehmen was wieder Sinn macht dass etwas komplett scheitert.
00:28:09: na ist mal auch schon passiert das erkundet und fürchterlich unsfrieden war weil diese Anwendung mit der Technologie einfach nicht geht.
00:28:15: Das gibt es.
00:28:17: Und diese Erkenntnis, glaube ich, müssen wir in dieses Startup-Thema mitnehmen und sagen Wir müssten unten halt viel mehr Startups gründen.
00:28:25: Das heißt vielleicht brauchst du auch noch viel öfter kleine Portionen an Geld damit dann oben dieses Scale-Ups wirklich übrig bleiben kann.
00:28:32: Vielleicht
00:28:32: machen wir mal einen Podcast am Wörtersee und laden alle ein!
00:28:35: Ich bin am Wärter sehr aufgerastet
00:28:37: von der Schulzeit.
00:28:38: Dann machen
00:28:38: wir einen Podcast im Wörternsee und laden alle ein und erklären dann Quanten
00:28:44: In den Wirtschafts- und Felden könnten wir viel Geld abholen.
00:28:47: Ja, wir stellen uns irgendwo hin und machen so wie die Straßenmusikanten Werbung für Quantentechen.
00:28:54: Ist es wirklich in der öffentlichen Wahrnehmung?
00:28:56: ist ja so, Quanten zu erklären ist schwierig?
00:28:59: Ich meine das ist ja auch wenn ich jetzt investieren würde was womit ich mich nicht auskenne mit Immobilien kennen sich die meisten da wahrscheinlich aus und wissen Immobilie ist eine Immobilier.
00:29:07: aber einen Quantenstarter blicke ich überhaupt nicht durch.
00:29:09: was sie machen müssen mir mehr erklären was wir da tun Was das für Potenziale
00:29:15: haben?
00:29:15: Das eine sind die Potenzialen, das muss man sicher erklären.
00:29:18: Aber das andere ist glaube ich ein gesellschaftliches Thema.
00:29:21: dieser Wille zum Entrepreneurship, den müssen wir ganz von Anfang an machen.
00:29:25: Ich sitze nächsten Freitag in einer, habe aber wichtige Termine aufgesagt weil in der Jury sitzt.
00:29:31: es von einer Schule Challenge zum Thema Entrepreneurship.
00:29:35: Und ich glaube, das müssen wir alle ein bisschen öfter tun.
00:29:37: Ich habe früher im Markt gesagt die FFG hat einen Programm wo sie Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit gibt Praktika zu machen bei Firmen.
00:29:45: Wo Sie einfach Forschung kennenlernen?
00:29:48: Wir haben wissenschaftliche Kindergärten!
00:29:50: Wir müssen in diese Themen investieren, dass für alle das selbstverständlich ist.
00:29:54: Und dann müssen wir uns eingestehen einer der einmal gescheitert ist mit dem Startup.
00:29:59: Das ist doch der perfekte Gründer fürs nächste.
00:30:02: Was der euch schon gelernt hat?
00:30:03: In Amerika ist das
00:30:04: so.
00:30:04: Beim Freitag,
00:30:05: wo wir jetzt besser gehen bei uns, ist man eher stigmatisiert.
00:30:07: Genau!
00:30:09: Das
00:30:09: ist ein Fehler im System und es ist ein Erfehler in unserer Vorstellung.
00:30:12: Und dem müssen wir arbeiten glaube ich.
00:30:15: Wenn unten mehr Start-ups gegründet werden, dann reden wir noch nicht über das große Venture Money.
00:30:21: Dann hätte man mehr Chancen, dass oben die sensationellen Erfolge da bleiben.
00:30:25: Und dann müssen wir schauen, ob sie da bleiben weil wenn wir uns jetzt anschauen wie viele Buyouts gegeben haben Und wer ist eingestiegen?
00:30:32: Haben wir die in Europa gehalten?
00:30:35: Nein.
00:30:36: Ich glaube, dass man dem Thema schon auch arbeiten muss.
00:30:39: Du hast das Thema KI auf der Anwenderseite vorher angesprochen.
00:30:43: Ihr beschäftigt euch mit dem Forschungsdema KI und Quantenalgorithmen.
00:30:48: Worum geht es da?
00:30:50: Also da muss man glaube ich bei uns zwei Sachen trennen.
00:30:53: Auf der einen Seite beim fremden Thema sind wir sehr stark hardware verhaftet, also wir wollen die Hardware herstellen, wir wollen den Komponenten Computing Sensing ein bisschen auch Kommunikation.
00:31:03: wenn das Leserlicht einkoppelt und wieder auskoppelt dann gibt es sehr stark dem ganzen Bereich des Co-Package Optics der uns massiv beschäftigt.
00:31:10: wie baue ich das möglichst so ein dass es gut verwendbar ist?
00:31:13: Das ist die eine Welt!
00:31:15: Und natürlich ist es so KI beschäftigt in unserer täglichen Arbeit der LLM programmiert oder irgendwas an Datenarchitektur auf dem Quantencomputer drauf macht.
00:31:26: Das Comparity QC, das Kon SSTH – da gibt es andere!
00:31:30: Da sind wir sicher nicht die besten.
00:31:32: D.h.,
00:31:32: wir liefern auf der einen Seite die Komponenten.
00:31:35: Was wir allerdings schon machen und das betrifft den Quantensensor genauso wie ein normaler Sensor immer sehr Industrie getrieben.
00:31:43: Ich mache kaum was Projekte ohne Industrie und damit ist es sehr oft so, dass wir uns überlegen wo muss die KI sitzen?
00:31:51: Die Industrie ist sehr wenig in der Cloud, ist sehr viel am Edge.
00:31:55: das heißt... Wir haben immer das Problem, dass man weniger Energie brauchen wollen.
00:31:59: Das heißt alles was du lokal rechnen kannst Richtung Federated Learning Ansätze und solche Dinge ist immer eher am Sensor selber.
00:32:08: Und die nach Hause telefonieren nur dann, wenn wir es wirklich brauchen.
00:32:11: Wenn irgendwie ein Event ist und das ist die Vision wie selber?
00:32:15: Wir haben kein Problem mit der Cloud.
00:32:18: Man lieber hat man sie auch in Europa keine Frage aber in die Industrie ist sehr stark nach wie vor.
00:32:24: ich will nicht alles irgendwo anders liegen haben und dass ist grad ein betechnisch natürlich schon ein Riesenthema.
00:32:32: Du hast gerade das Thema angesprochen als ich den Airbus so erwähnt habe, dass KI-Thema dominiert gerade alles auch in der öffentlichen Wahrnehmung.
00:32:40: Quanten ist vielleicht die nächste Welle, die da kommt?
00:32:43: Wann ist dieser Chatchi-Pity-Modern für die Quanten?
00:32:45: Wanne kommt er?
00:32:47: Wannen wird der Autonomalverbraucher merken oder sehen mit Quanten-Computing interagieren?
00:32:54: Sensing, wann ist dieser chachipiti Moment?
00:32:57: Der Sensing-Moment?
00:32:59: werden wir der Autonomalferbraucher nicht spüren?
00:33:02: der wird einfach bessere Technologie zur Verfügung haben.
00:33:04: Das heißt, der Quantensensor den wir spüren ich glaube den gibt es nicht.
00:33:09: Es wird auf einmal im Geschäft das Handy navigieren können.
00:33:13: Es wird im Auto nehmen wir das GPS ausfallen im Tunnel.
00:33:16: da glaube ich, dass der Customer es nicht spüren wird.
00:33:20: Da glaube ich trotzdem, das sind in etwa bis fünf Jahren diese Consumer-Geschichten zwei Jahre, wenn wir Richtung Satelliten denken und solche Sachen.
00:33:28: Das geht schneller beim Computingbereich.
00:33:32: Das ist eine ganz schwere Frage der Malte, die an den Herr Mons verweist und dieser Stelle.
00:33:36: Ich habe leider den Podcast nicht gehört damit.
00:33:39: Genau
00:33:39: weil wir versuchen
00:33:40: selber hinzutasten.
00:33:41: also ich glaub für was wir diesen Quantencomputer nutzen?
00:33:45: Der Quanten Computer bietet man nutzt der Autonomalferbraucher Parallelrechnungsstrukturen?
00:33:51: Nein.
00:33:52: War das ein Riesendurchbruch in der Fluidik, in der Simulationstechnologie?
00:33:59: Der Autofahrverbraucher wird auf dem Quantencomputer in diesem Fall, glaube ich das nicht spüren.
00:34:02: Du wirst mit der Ham stehen haben aber wenn du diese Data Center die jetzt gerade entstehen, die werden eine Kombination haben.
00:34:08: Das heißt sie werden einen Quanten Computer haben den du von draußen genauso ansprechen kannst wie du die große Rechenstation ansprichst weil für die Fehlerkorrektur des Quanten-Computers wäre es irgendwie High Power Computing.
00:34:18: immer brauchen wir sonst uns das eine oder das andere weitergehen.
00:34:21: Wo ich glaube, dass wir den Unterschied merken werden ist das ganze Thema zum Beispiel die so rechnintensiv sind Materialdesign.
00:34:29: Wie können wir sicherstellen, dass das perfekte Material für den Sensor der nächsten Generation, im Wirklichkeit mit Zettel und Papier entwickelt wird, weil das wird genau diese Bereiche während Quanten Computing wirklich revolutionieren.
00:34:45: Das ist total
00:34:46: spannend, ich komme aus der AI-Ecke und da ist auch gerade die größte Musik!
00:34:50: Da wird super viel Geld investiert in das Thema Find New Materials, AI von New Materals, in Chemie, Biologie... Da wird extrem viel in Startups Kasp, z.B.
00:35:06: von Max Welling aus Amsterdam zum Beispiel, der fünfhundert Millionen Euro mal so ge-raised hat nur für fine new materials.
00:35:14: Ich glaube auch und da glaube ich das ist ein Schwund zu einer weiten Revolution durch die Quantentechnologie gekommen wird.
00:35:20: Merkt das jeder nahe?
00:35:21: Wenn wir es daheim haben?
00:35:23: Nein.
00:35:23: Aber trotzdem, weil den JETGPD ja den rufen wir am Handy auf und genau so stelle ich mir eigentlich deshalb vor dass das kommen wird.
00:35:31: Das ist kommen wird davon bin ich als absoluter Quanten-Enthusiast natürlich überzeugt.
00:35:36: Und die glaubt, dass man gerade im Bereich Sensing und gerade mit dieser Souveränitätsgeschichte und der Defense thematik klar wie werden gerade diese Technologien noch einmal ein extra Buscher erleben jetzt Also Entwicklungsmäßig eine extra Busche erleben?
00:35:49: Letzte Frage Johannes von dir
00:35:52: Ja, wie rekrutiert sie eine Talente an euren drei Standorten?
00:35:55: Macht sie das österreichweit und schiebt die Leute dann noch Linz-Farzen.
00:35:59: Aus der neuen
00:36:00: Shop oder?
00:36:01: Nein, nein,
00:36:01: nein!
00:36:02: Ich sage
00:36:02: es immer
00:36:03: wieder... Das wirbt sich in jeder Folge
00:36:04: bei jedem.
00:36:05: Ich bin sehr glücklich an der Johannes Keppler
00:36:08: Universität.
00:36:09: Das
00:36:10: kann jeder Folge sein.
00:36:13: Vielleicht
00:36:14: wird mir Rektor mal da vorgegangen.
00:36:15: Die
00:36:18: Einladungen alle, wir suchen immer Leute.
00:36:21: Die Jobbos habe ich beständig auf der Homepage nicht abschrecken lassen, wenn Brotnetter Basse dabei ist.
00:36:27: Bitte trotzdem bewerben!
00:36:29: Weil, wenn die Bewerbung gut ist, findet man eigentlich immer was?
00:36:32: Also in Linz kriege sie ja ein bisschen mit ihr sitzt ja zwei Stockwerke über mir und da gibt es ja eine Befruchtung auch mit den Instituten, dass er Dessertanten sich vielleicht bewerbt.
00:36:40: oder das sieht man sehr direkt, sehr visible am Campus
00:36:45: bei uns.
00:36:46: Ja genau also ich glaube das österreichische Ökosystem hat tolle Leute.
00:36:51: Wir brauchen von außen weitere Leute, wir haben mittlerweile fast fünfzig Nationen die Brasilien-Australips zusammenarbeiten.
00:36:57: Wir glauben an diverse Teams und wir glauben dass die besten Projekte realisiert werden wenn sich die Leute ergänzen.
00:37:06: vor vielen Jahren wie Geschäftsführerin worden bin habe ich ja mal mit Infini an die Diskussion geführt.
00:37:11: einer hat dem anderen eine Mitarbeiter gezogen und dann haben wir irgendwann beschlossen nah wir rufen uns nicht an.
00:37:17: Wir sorgen uns das nicht weil eigentlich ist es gut so Weil ich glaube ein bisschen an die Geschichte, Topf sucht Deckel.
00:37:25: Das heißt jeder muss für sich selber den perfekten Job finden und diese perfekte Rolle ist die bei mir anders als auf der JKU und ist anders als bei der Infiniaren.
00:37:35: Und wenn wir schaffen diese guten Leute im Ökosystem zu erhalten.
00:37:39: Österreich ist eine super Lebensort.
00:37:43: Das heißt, wir haben sehr viele Möglichkeiten die wir nutzen sollten.
00:37:47: Und wenn wir schaffen von irgendwo jemanden nach Österreich zu bringen und wenn der dann aber das Silikanaustrailebs nicht zufrieden wird und zur Empfinien wandert oder zur JKU, das letzte Mal habe ich als Professor an der Uni Klagenfurt.
00:37:59: Jemand war meine Leut zur Uni Klangenfurt gewechselt.
00:38:02: Das heißt je durchlässiger unser System ist desto besser werden wir davon profitieren.
00:38:07: und das glaube ich ganz fest... nie beleidigt, wenn der eine dem anderen was wegnimmt.
00:38:12: Wer wäre nie jemanden aktiv abwerben?
00:38:15: Ich glaube das klärt zum guten Ton dazu.
00:38:17: aber auf der anderen Seite, wenn sich jemand bewirbt dann lasse ich auch jeden gerne gehen weil ich glaube daraus kann immer etwas Neues und neue Kooperation entstehen.
00:38:28: Wir haben trotz allem ein gemeinsames Ziel für Österreich, für Europa mehr zu erreichen.
00:38:33: Mehr Innovationen möglich zu machen und mehr Impact zu haben.
00:38:36: Und das sollte eigentlich unser aller Antriebe sein.
00:38:38: zu dem Thema Ressourcen und lasst uns offen sein und Neues entdecken!
00:38:44: Ein wunderschönes Schlusswort.
00:38:45: Christina vielen herzlichen Dank für deine Zeit.
00:38:47: Herzlichen Dank.
00:38:48: Danke danke dein Applaus.
00:38:59: wir würden noch zwei drei vier fünf Fragen aus dem Publikum zulassen wenn es die gibt.
00:39:03: Es gibt einen Mikrofon.
00:39:06: Ja, Petra Stricke von der Industriellenvereinigung.
00:39:09: Sie hatten erwähnt dass sie jetzt auch stärker auf die Ausgründung Konstal absetzen um die IP einfach in die Verwertung zu bringen.
00:39:15: Das ist ein sehr wertvoller Schritt.
00:39:18: da wäre mir eine Frage wie regeln Sie das konkret zum Thema IP?
00:39:22: Die IP ist ja auch mit Steuergeld finanziert.
00:39:24: ich weiß es gibt einige Diskussionen auch auf universitärem Umfeld.
00:39:28: wir gestalten sich das im Institut.
00:39:31: Wie kann das gut gelingen?
00:39:33: Also ich glaube, das ist eines der absolut essentiellsten Themen für uns alle im Moment.
00:39:37: Ich glaube die einzige Möglichkeit – wir unterliegen den europäischen Beihilferecht und das müssen.
00:39:43: Das ist auch gut so.
00:39:45: Wir versuchen dann eher Anteile zu nehmen von diesem Start-up, aber ich glaube ganz fest die Hauptrechte müssen bei den Gründern liegen weil wie kann der je ein Fundraising machen wenn die Rechte nicht in diesem Start up liegen?
00:39:59: Mit der Industrie gibt es bei uns sehr viele Möglichkeiten zu kooperieren.
00:40:03: da ist es normalerweise so das fünfzig Prozent der Projektkosten die Silikanaustralebs oder die öffentliche Hand übernimmt und fünfzig Prozent der Industriepartner.
00:40:12: Das heißt, die Rechte müssen so geteilt werden, dass beide Rechte haben.
00:40:16: Wie kann man das machen?
00:40:17: Wenn wir zum Beispiel... Wir arbeiten immer auf Technologien,
00:40:20: d.h.,
00:40:21: der Industriebartner bekommt die Technologie dort wo er sie braucht.
00:40:25: Zuerst einmal nicht exklusiv, weil wenn es exkursiv ist muss man auch Lösungen finden.
00:40:29: Da geht's um Zusatzzahlungen.
00:40:31: Und die anderen Rechte bleiben bei den Silikenaustrales.
00:40:33: D.h.
00:40:34: ich sollt mal bei jedem Projekt überlegen Gibt es jemanden anders, der diese Rechte, diese Technologie auf andere Anwendungsfelder übertragt?
00:40:42: Gibt das ein Start-up, dass das passen könnte.
00:40:44: Und was für mich eigentlich das schwierigste Schritt im Moment ist, dass die Leute, die bei mir arbeiten, das sind nicht die typischen Gründer, da sind die Forscher.
00:40:52: Das heißt eigentlich muss ich mal wie wenig suchen... der dann als Gründer mit einsteigt und diese Technologie bereit ist weiterzutragen.
00:41:00: Und das ist das, wo ich persönlich am meisten Schwierigkeiten habe.
00:41:04: wie schaffe ich da dass ihr einen Ökosystem baut?
00:41:07: Wo ich anruf und sage, das sind die Technologien, die ich gerade hab.
00:41:10: Habts nicht ein Gründner für mich!
00:41:12: Das ist fast ein schwieriger Schritt als das, dass es dann eine AWS Förderung, eine FFG-Förderung Spinin und Spinout Möglichkeiten gibt.
00:41:21: Da ist viel mehr da.
00:41:22: aber wie schaffen wir dieses Netzwerk so aktiv zu gestalten?
00:41:25: Dass man diese Gründe Persönlichkeit dazu bringen.
00:41:29: Technologisch kann die SiliconAustralia sehr viel weiterhelfen.
00:41:33: Aber diese richtige Person zu finden ist ganz schwierig.
00:41:36: Dafür doch klar anschließen!
00:41:38: Wie soll ich das bei dem vorhin erwähnten Spinnort oder Startup, das ihr jetzt gegründet habt gelungen?
00:41:43: War das eine eigene Gründerin?
00:41:45: Nein,
00:41:46: das war wirklich jemand intern.
00:41:48: Und wenn ich ehrlich bin, dem hat man es schon vorher angesagt.
00:41:51: Das sind diese Persönlichkeit, die es haben muss und diese Leidenschaft dafür da was zu bewegen und der hat uns waandrig gefunden eher aus einem WKU-Umfeld und die haben sich dann auf den Weg gemacht.
00:42:02: Also das ist...und das müssen wir uns halt viel öfter gelingen.
00:42:05: und so meine Vision war dass du jedes Projekt dann anschaust kurz vom Abschluss und überlegst Was ist da alles jetzt außergekommen und was machen wir daraus?
00:42:15: Und das misst man halt stärker in Richtung... Wir gehen immer sehr stark in Richtung Prototypen, dann hast du irgendwas für eine Industriezweig entwickelt.
00:42:24: Und wie kann ich das dann auf andere übertragen?
00:42:26: Weil es ist ja nicht so dass etwas, was fürs Auto entwickelt hast im Zug, in Flugzeug ... nicht anutzbar ist oder auf ganz einen anderen Falt und das wird gar nicht denken am Anfang.
00:42:37: Also, vielleicht muss Europa auch zu diesem IP-Thema umdenken?
00:42:42: Wie gehe ich mit IP um?
00:42:45: Ich
00:42:48: bin auch ein bisschen in dieser Ansicht.
00:42:50: Und wenn du dann nicht schnell genug bist, wir haben einen sehr eigentlich für mich frustrierenden Beispiel, aber es ist immer ein bisschen die ZDR-Geschichte gewesen aus diesen Vorzentren wo ich im Adrin... Da haben wir eine Leserzündung entwickelt.
00:43:02: Die haben wir mit der AVL entwickelt vor zwei, zwanz-, dreizwanzig Jahren blöder weiß.
00:43:07: Fürs Auto hat es nicht gepasst weil das Wort gleichfügel kostet wie der Kleinwagen.
00:43:11: die Technologie ist natürlich weitergegangen da lese ich immer billiger geworden.
00:43:14: mittlerweile arbeiten wir sehr stark mit Ariane und mit der Eser-Zahmern Richtung Raketentriebwerke.
00:43:20: aber wenn man das weiterspielen kann noch ganz viele andere Anwendungen kommen.
00:43:24: Aber ist es gut, dass die IP so lang bei der CDR oder jetzt bei der Silicon Australapse gelegen ist?
00:43:28: Nein.
00:43:29: Weil in Wirklichkeit wollen wir schnell sein.
00:43:30: Das heißt das Wichtigste wäre eben dieses Meet and Match.
00:43:35: Gründer sucht Idee, Idee sucht Gründern.
00:43:38: Gwandenkomputing können die ja mal die Rechenzentren ersetzen weil die werden er gebaut brauchen, ihr seht nicht viel Strom und wenn ich's richtig verstanden hab rechnen ja auch den Gwanden Computer um Vielfaches schneller.
00:43:50: Das kommt immer auf die Anwendung davon.
00:43:52: also... mehr Strom nahe.
00:43:55: HPC, also High Power Computing braucht mehr Strom so wie es im Moment ist.
00:43:59: Da wird sich auch sehr viel tun in Richtung, wie sind diese optischen Komponenten?
00:44:04: Ist das Strom oder sind das Lichtleiter dazwischen?
00:44:06: Wie schauen die Chips aus?
00:44:08: Wie sehen diese Connections aus?
00:44:09: Das heißt, es wird sich dort... Es muss sich dort sehr, sehr viel technologisch tun!
00:44:13: Ich glaube an eine Kombination der Quantencomputer kombiniert mit einem High-Power Computing Cluster.
00:44:19: Das heißt ich glaube, dass wir es sich kombinieren lassen.
00:44:22: Der Quantenkomputer löst andere Probleme als ein KI Rechner löst und damit habe ist einfach die Kombination spannend, die es geben wird.
00:44:31: Da würde ich gerne einen Satz dazu sagen, Quantencomputers sind stark für bestimmte Problemklassen.
00:44:38: Sie dürfen sich das aber nicht vorstellen wie den allgemeinen Computer, den sie daheim haben der quasi alle Probleme in bestimmter Geschwindigkeit lösen kann.
00:44:45: und dann ist es so der einzelne Rechenschritt auf einem normalen klassischen Computer in einer Milliardsel Sekunde erledigt auch vom Quanten-Computer.
00:44:54: da hat ein einzelner Schritt tausend oder eine Million mal länger.
00:44:59: eigentlich langsam nur für bestimmte Probleme brauchen sie viel weniger Schritte, sodass das wieder überkompensiert wird.
00:45:06: Das heißt, für manche Problemklassen kann ein Quantencomputer einfach viel schneller lösen als in klassischer, aber nicht weil der einzelne Schritt schneller wäre sondern weil er mit Hilfe von Quantenphysik einen ganzen anderen Lösungsweg gehen kann indem viel weniger Schritte gebraucht werden.
00:45:21: Also keine Sorge beim NVIDIA Portfolio Das bleibt alles.
00:45:24: Keine Sorge für die NVIDIA-Aktien.
00:45:29: Und das sind halt eher Optimierungsprobleme, deswegen war früher das Beispiel der Material und Medikamentenentwicklung, dass man natürlich in der Kryptografie Wärtsdinger geben, aber es sind wirklich sehr spezielle Anwendungen, die man dort lösen wird können.
00:45:42: Ich wollte noch fragen wie stark ist das österreichische Elektronik-Environment irgendwie bedroht von eben dem deutschen Automobil oder der europäischen Automobilkrise.
00:45:54: Das ist eine schwierige Frage, bedroht?
00:45:59: Man kann immer so die Sachen von zwei Seiten sehen entweder es ist ein Chance oder das ist auch Bedrohung.
00:46:05: man hat sehr oft gehört diese ganzen Klimaregulatoren in Europa bedrohen intensivst die Industrie.
00:46:12: Die Industrie ist aber sehr resilient, das heißt sie hat diese Chance ergriffen und die Klientech-Aktien hat die ganze europäische Industrie eigentlich richtig Geld verdient.
00:46:22: Und genau so ist es jetzt bei der Automobilkrise.
00:46:25: ja es wird sich alles ändern, ja es gibt Firmen die sich unendlich schwarz tun, die sich jetzt komplett umstrukturieren müssen, aber ich glaube dass aus dem wieder Neuse erwachsen kann.
00:46:36: und wenn man sich überlegt Man sieht das Beispiel von unserem Leser, ob jetzt Auto oder Flugzeug oder Bahn.
00:46:44: Österreich ist einer der Hauptimparteure wo es Rail-Komponenten anbelangt und es gibt einfach Möglichkeiten.
00:46:51: ja es gibt eine Transformation aber daraus werden wieder neue Chancen entstehen.
00:46:56: Maipkundenportfolie hat noch nach wie vor große Automobilzulieferer, Automobil im ganzen Automobilsektor nach wie vor.
00:47:06: und ja, die machen Hochtechnologieentwicklung, Quantenprojekte genauso wie Elektronik-Entwicklungsprojekten.
00:47:13: Das heißt das tut sich wahnsinnig viel!
00:47:14: Vielleicht
00:47:15: eine Ergänzung, ich war gestern bei einem großen deutschen Automobilzulieferer der baut gerade seine Linie um humanoide Roboter zu bauen.
00:47:21: also es gibt auch neue Ideen bei den Automobil zulieferern
00:47:25: weil sie kennen ja viele
00:47:26: Dinge.
00:47:28: Also den Robotikentwicklern fehlt oft die Mechatronikkomponente und die Automobilzulieferer haben die Mechatronikkomponente.
00:47:35: Und die rüsten gerade ein ganzes Werk um.
00:47:37: Ist total essentiell?
00:47:38: Ja,
00:47:39: da ist auch viel Elektronik gefragt!
00:47:41: Da ist sogar der Druck etwas höher, europäische Elektroniken zu sourcen.
00:47:45: Darum gibt es einen großen Nachfrage.
00:47:48: Ich hätte noch eine Frage.
00:47:49: Wir haben jetzt sehr viel über Österreich geredet und das Quantencluster in Österreich.
00:47:53: Wenn man darüber hinaus schaut als in Europa... Wo gibt es sonst noch so Leuchtümer, wo man sagt, da könnten wir uns... Wir müssen über den Tellerrand rausschauen.
00:48:02: Kooperationen gemeinsam stark sein.
00:48:05: Wie schaut die Landkarte?
00:48:06: Die Quanten-Landkarte daraus?
00:48:09: Im Wirklichkeit überall gibt's Inseln, die darauf arbeiten.
00:48:13: Deutschland ist im... Wenn ich die Champ Ayern, ist Deutschland der größte Partner.
00:48:18: Im Sensingbereich ist es zum Beispiel Italien.
00:48:21: Es ist das holländische Ökosystem in Richtung Photonik absolut top!
00:48:25: Die Spanier sind jetzt in einer der integrierten Photonik-Belotlinien massiv drinnen.
00:48:31: Das heißt, ich glaube durch den Chipsack ist es ein bisschen gelungen stärken zu stärken in den einzelnen Regionen und durch das durch diese Kooperation wo alle Länder zusammenarbeiten müssen entwickelt sich da sehr viel.
00:48:44: die Community ist überschaubar.
00:48:47: Ich glaube, das wirst du auch bestätigen.
00:48:49: Wir wissen mit wem wir kooperieren und man trifft sich immer wieder.
00:48:53: Und die letzten zwei Jahre war für mich so spannend wie um die Quantentechnologien schon nie mehr interessiert.
00:49:01: aber in den letzten zwei Jahren ist die Industrie massiv eingestiegen und das macht die ganze Sache eine massive Beschleunigung jetzt, die da auch entsteht.
00:49:10: Ganz kurze Definition.
00:49:11: Was definierst du, die Industrie ist eingestiegen?
00:49:17: Die Industrie steht Willing to put money on.
00:49:20: Also das ist... Die Industie, wenn wir alle noch forschen, wenn man Geld kriegen, das reicht nicht.
00:49:25: und da hat sich die Industrien massiv verändert.
00:49:27: Erstens ist das Bewusstsein gestiegen ich muss selber Geld setzen, wenn ich dort was bewegen will.
00:49:31: Ich
00:49:32: muss dabei sein.
00:49:32: Und nicht nur dass ihr Förderung kriegt und das ist wirklich eine... Skin in the game!
00:49:36: Ja so ist es Und damit ist es wirklich – und ich habe mittlerweile auch Projekte im Quantentechnologiebereich, wo die Industrie Geld einzahlt, damit wir diese Projekten abwickeln.
00:49:46: Das ist für mich das, wo dann wirklich die Beschleunigung zustande kommt.
00:49:49: Gut!
00:49:50: Vielen herzlichen Dank!
00:49:51: Vielen herzlich den Dank dir noch mal.
00:49:54: Danke, dass Sie uns zugehört haben.
00:49:55: Danke für die Fragen und die Podcastfolge wird es so in drei, vier Wochen zum Nachhören geben.
00:50:00: Für alle, die jetzt Fragen gestellt haben und das dann der Mutti zeigen wollen.
00:50:03: Danke fürs Kommen.
00:50:04: Herzlichen Dank.
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